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Orgelwanderung am 5.5.2013 Orgeln auf Wanderschaft ? Dass unsere beiden historischen Orgeln - jede auf ihre eigene Art — etwas Besonderes sind, war uns von jeher klar. Aber nun auch noch „wandern"? Das letzte Mal waren unsere beiden Orgeln 2004/2005 außer Haus und das war nicht ganz billig. Aber das waren ja auch keine Wanderungen, sondern ausgedehnte und äußerst erfolgreiche Kur-Aufenthalte bei Firma Eule in Bautzen. Hinterher waren beide Orgeln buchstäblich nicht mehr wieder zu erkennen. Diesmal fand sich am Sonntag, 5. Mai 2012 ein gut gelauntes und wissbegieriges Völkchen von ca. 60 Personen, Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten und weiteren Interessenten zunächst in unserer katholischen Pfarrkirche St. Petrus und Paulus ein, um einiges Neue über unsere beiden und später über drei weitere Pfeifenorgeln in Neuhausen zu erfahren: wie sehen sie aus, wie klingen sie, wie spielt man sie, wie alt sind sie, wie funktionieren sie, wer hat sie gebaut, wer hält sie wie instand ... und, und, und ... Eberhard-Friedrich-Walcker-Orgel von 1854. Zuerst traf man sich bei der E.-F.-Walcker-Orgel von 1854 auf der Orgelempore. KMD Markus Grohmann demonstrierte anhand einiger Orgelpfeifen, wie man eine Pfeife zum klingen bringt, wie aus unterschiedlichem Material in unterschiedlichen Formen geschaffene Pfeifen unterschiedlich klingen, wie aus z. B. fast 2000 Pfeifen eine Orgel wird und wie die vielen Tausend Einzelteile - jeweils auf ihre Art - zum Entstehen der „Königin der Instrumente" beitragen. Hieronymus-Spiegel-Orgel von 1762 Hinter dem Marienaltar vorne rechts in der Kirche erfuhren die Orgel-Wanderer bei der H. Spiegel-Orgel einiges über deren wechselvolle Geschichte und erlebten staunend wie diese kleine Orgel, die im Stehen (auch des Organisten) mit ihren gerade mal sechs Registern den gewaltigen Innenraum der Kirche mit ihrem einzigartigen Klang erfüllt, und dies auf Wunsch auch ohne Strom, einfach mittels der in der Orgel eingebauten originale Balganlage. Die „Wanderung": Von hier ging die Orgelfan-Gesellschaft auf die längste „Wanderung" der Veranstaltung von ca. 10 Minuten zur Liebfrauen-Kapelle am Rande des Friedhofes und lernte unsere einzige „Wanderorgel" kennen: eine Truhen-Orgel von der Firma Link aus Giengen an der Brenz, Baujahr 1986, 6 Register. Diese transportable Klein-Orgel geht tatsächlich gelegentlich auf „Wanderschaft" in die Pfarrkirche wenn sie bei einem Konzert den Orgelpart bestreiten muss. Aktuell ersetzt diese Orgel die historisch wertvolle H.-Spiegel-Orgel, die jetzt in der Pfarrkirche steht. Heute staunten die Zuhörer u.a. über die tiefen Töne, die dieser kleinen Orgel zu entlocken sind. Des Rätsels Lösung: viele Holzpfeifen sind Gedackt-Pfeifen, die oben mit einem Holzdeckel versehen sind. Dadurch erklingen die Pfeifen doppelt so tief wie oben offene Pfeife. Nun waren es nur noch wenige Schritte in die Aussegnungshalle inmitten des Friedhofes. Dort steht eine Orgel mit 4 Registern und angehängtem Pedal der Firma Stehle, Bittelbronn von 1986. Diese Orgel gehört — wie die ganze Aussegnungshalle — der bürgerlichen Gemeinde Neuhausen und dient hauptsächlich der musikalischen Gestaltung bei Trauerfeiern.
Der Organist schaut „in die Orgel" und man kann ihm wunderbar bei seinem Wirken über die Schulter sehen. Aber er braucht einen Rückspiegel um in Abstimmung mit dem Leiter des Gottesdienstes seiner Aufgabe gerecht zu werden. So war für die Mitwanderer vieles zuvor erlebte noch besser zu verstehen. Mit der Vorführung dieser Orgel klang der Orgelspaziergang, bei dem auch Orgelschüler an den verschiedenen Instrumenten gekonnt mitwirkten, aus. Zu den angestammten Orgelfreunden der Peifenorgeln sind vermutlich noch einige Neue –besonders auch Kinder- hinzugekommen. Ludger Schmidt, Neuhausen auf den Fildern, am 22. Mai 2013 |
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WÄSCHENBEUREN Klein und groß vereint Mit rund 100 eigenen Sängerinnen und Sängern führte der Liederkranz Wäschenbeuren 1843 die "Missa Laeta" auf. In seiner ganzen Fülle, das heißt mit Kinderchor, Jungem Chor, Frauenschola und gemischtem Chor, präsentierte sich die große Liederkranzfamilie in der Kirche St. Johannes. Autor: LEC | 08.05.2013
Das geistliche Konzert stand unter der Gesamtleitung von Werner Singer. Musikalisch bestens begleitet von Christoph Maaßen am Klavier sowie einem Bläserensemble des Musikvereins Wäschenbeuren. So erklangen in den verschiedenen Teilen die Texte mit Schola im voraus in lateinischer Sprache und wurden dann in deutscher Sprache wiederholt. Die üblichen Teile wie Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei beinhalten auch die wechselnden Rubriken eines Gottesdienstes wie Eröffnung, Antwortgesang, Halleluja, Gabenbereitung, Friedensgruß, Danksagung und Schlussgesang. Großer Applaus der vielen Konzertbesucher war allen engagierten Mitwirkenden gewiss. Mit freundlicher Genehmigung:Südwest Presse Online-Dienste GmbH
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Oxforder Orgelfreunde zu Gast
Oxford and District Organists Association
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 13. Mai 2013 |
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Unsere Vorverkaufsstellen:
Gerne können Sie die Eintrittskarten per E-Mail vorbestellen. Schicken Sie daher Ihre Kartenwünsche ganz einfach an die E-Mail Adresse: |
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So erreichen Sie uns:
Unseren Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann erreichen Sie / Ihre Kontaktadresse für Informationen, Ihre Anregungen oder Wünsche für eine Orgelführung,.... info@walcker-orgel-neuhausen-filder.de |
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Copyright by Markus Grohmann, Kirchenmusikdirektor des Dekanates Esslingen am Neckar kirchenmusikbuero-neuhausen@t-online.de E-Mail Adresse des Orgelförderkreises: info@walcker-orgel-neuhausen-filder.de Latest update Mittwoch, 22. Mai 2013 Weitere Hinweise: Durch anklicken dieses Pfeiles kommen Sie zum Seitenanfang zurück. |