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Zum 325. Geburtstag von Johann Sebastian Bach Orgelkonzert am 21. März 2010 mit Professor Winfried Bönig aus Köln Schon heute laden wir Sie sehr herzlich zu unserem Konzert am 21. März 2010 nach Neuhausen ein. Zur Geburt Bachs galt an seinem Geburtsort Eisenach noch der Julianische Kalender. So wird sein Geburtsdatum in der Regel mit dem örtlich gültigen Datum, dem 21. März 1685, angegeben, sein Todesdatum hingegen nach dem in Leipzig gültigen Gregorianischen Kalender. Genau an diesem Tage jährt sich also der 250te Geburtstag von Johann Sebastian Bach. Professor Winfried Bönig wird Werke von Bach, Mozart, Scheidt, Rheinberger und Karg-Elert zu Gehör bringen. Wir freuen uns, Sie bald in Neuhausen begrüßen zu können! **********
Damit bekleidet er zwei der herausragenden kirchenmusikalischen Positionen in Deutschland. Seinen ersten Orgelunterricht erhielt der geborene Bamberger mit dreizehn Jahren beim Domorganisten seiner Heimatstadt, Wolfgang Wünsch, bevor er 1978 in die Orgelklasse von Franz Lehrndorfer an der Münchener Musikhochschule aufgenommen wurde. Nach dem „mit Auszeichnung“ abgelegten Examen erlangte er Abschlüsse in Dirigieren sowie das Meisterklassendiplom für Orgel. An der Universität Augsburg folgte noch das Studium der Fächer Musikwissenschaft, Geschichte und Musikerziehung. Seine Doktorarbeit von 1992 (bei Prof. Franz Krautwurst) beschäftigte sich mit der süddeutschen Kantate zur Bachzeit, einem bis dahin noch weitgehend unerforschten Bereich der protestantischen Kirchenmusik. Seine künstlerische Tätigkeit begann Bönig in Memmingen, wo er von 1984 bis 1998 als Organist und Dirigent an der dortigen Hauptkirche Sankt Josef wirkte. Das Repertoire der dort aufgeführten Werke umfaßte die großen Orchestermessen und symphonische Werke ebenso wie die zyklische Aufführung der gesamten Orgelwerke von Bach und Messiaen. Für seine musikalische Arbeit wurde ihm 1995 der „Kulturpreis der Stadt Memmingen“verliehen. Neben den umfangreichen liturgischen Aufgaben, die das geistliche Leben am Kölner Dom prägen, hat auch seine Konzerttätigkeit hat ihr Zentrum in dieser Kathedrale, wo Bönig die Serie der sommerlichen „Orgelfeierstunden“ leitet. Der Zyklus gehört zu den renommiertesten und bestbesuchten Veranstaltungsreihen weltweit. Von den zwölf Konzerten spielt Bönig in jedem Jahr drei, zu Gast sind darüberhinaus international beachtete und gesuchte Organisten. Konzerteinladungen führen ihn Jahr für Jahr in alle Welt, 2008 wurde er zu feierlichen Orgelweihen und remieren u.a. nach China (Arts Center Peking), Rußland (Philharmonie Khanty-Manijsk) und Spanien (Saragossa) eingeladen. Bönig war und ist Interpret zahlreicher Uraufführungen von Werken, die ihm Komponisten widmeten, so u.a. von Enjott Schneider, Jean Guillou, Stephem Tharp und Colin Mawby. Schon seine erste CD mit Orgelwerken von Dietrich Buxtehude, erschienen 1988, wurde von der europäischen und amerikanischen Musikkritik begeistert rezensiert. Auch als Dirigent tritt Bönig regelmäßig auf, so zuletzt bei einer Reihe von Aufführungen von Bachs Johannes-Passion in Moskau. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 3. Januar 2010 |
NEUHAUSEN: Silvesterkonzert mit dem Ludwigsburger Blechbläserquintett in der Kirche St. Petrus und Paulus
Vor der Walcker-Orgel musiziert das Ludwigsburger Blechbläserquintett, unterstützt von Schlagzeugprofessor Klaus Dreher am Schlagwerk. An der Orgel spielt der Ludwigsburger Bezirkskantor Martin Kaleschke. Foto: Bulgrin
Von Markus Dippold Mit fröhlich jubilierenden Barockklängen und mächtigen, orchestral wirkenden Tönen der Spätromantik ist in Neuhausen das alte Jahr verabschiedet worden. In einem festlichen Silvesterkonzert in der Kirche St. Petrus und Paulus mit dem Ludwigsburger Blechbläserquintett wurden Werke von Bach, Händel und Mussorgski aufgeführt.Immer mächtiger schwellen die Klänge der Orgel an, kraftvoll dröhnen die Akkorde und Linien der fünf Blechbläser, getragen von unerbittlich dumpfen Tönen der Pauke. „Das große Tor von Kiew“ nennt Modest Mussorgski den letzten Satz seiner Komposition „Bilder einer Ausstellung“. Im Original für Klavier, hauptsächlich aber in der Orchester-Variante von Maurice Ravel bekannt, schildert dieses gut halbstündige Werk einen imaginären Gang durch ein Museum. Leitmotivisch kehrt eine schlichte Melodie, „Promenade“ genannt, wieder. Dann macht die Musik Station vor einem Dutzend Bilder, die Mussorgski in Töne fasst. Eleganz und Klangfarbenvielfalt In einer Bearbeitung für Blechbläserquintett, Orgel und Schlagwerk war diese klingende Malerei am Silvestertag in der voll besetzten Pfarrkirche St. Petrus und Paulus zu hören. Dunkel drohend setzt die Walcker-Orgel, gespielt vom Ludwigsburger Bezirkskantor Martin Kaleschke, beim geheimnisvollen „Gnomus“ ein, die tiefen Register mischen sich mit den tiefen Stimmen des Ludwigsburger Blechbläserquintetts (Matthias Jauß, Posaune, David Polkinhorn, Tuba). Einige Augenblicke später lauscht man den melancholischen Linien des Horns (Harald Domes) bei der Beschreibung eines alten Schlosses, turbulent geht es auf dem Markt in „Limoges“ zu und geradezu keck und ein bisschen drehorgelartig flattert das Geschehen in hohen Lagen beim „Ballett“ der Küken. Die Charakterstücke Mussorgskis wirken in dieser Instrumentierung stimmig, das Klangbild des Blechbläserquintetts ist einerseits homogen, vermischt sich andererseits gut mit der Orgel. Und die bildermächtige Komposition gibt den Instrumentalisten reichlich Gelegenheit mit Eleganz und Klangfarbenvielfalt zu überzeugen, was vor allem die beiden Trompeter Klaus Ulrich Dann und Hubertus von Stackelberg immer wieder in funkelnden, hohen Lagen demonstrieren. Für vielfältige Effekte sorgt Klaus Dreher, Schlagzeugprofessor an der Stuttgarter Musikhochschule, mit einer Vielzahl von Instrumenten. Mächtige Gong-Töne, fröhlich schnatternde Klänge des Schellenkranzes und immer wieder unerbittliche Rhythmen von Pauken und großer Trommel grundieren das Geschehen. Dafür gab es zu Recht vom begeisterten Publikum Ovationen im Stehen - und das machte auch die eher schwache erste Konzerthälfte vergessen. Drei Bearbeitungen von Werken Johann Sebastian Bachs hatten das Programm eröffnet. Die fünfstimmige Fuge „Sicut locutus est“ und die beiden figurativ verzierten Stücke „Freut euch, jubilieret“ und „Gloria“ waren eine nette, wenngleich wenig aussagekräftige Einstimmung in das Konzert. Eher problematisch fiel das anschließende Orgelkonzert B-Dur von Georg Friedrich Händel aus. Zwar begeisterte Martin Kaleschke mit flinken Fingern und hübschen Registrierungen, doch die Übertragung des originalen Streich-Orchestersatzes auf die fünf Blechbläser war wenig überzeugend. Zu sehr dominierten sie das Klangbild, häufiger fehlte die rhythmische Präzision. Artikel vom 02.01.2010 © Eßlinger Zeitung Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2009 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt. |
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Umgeben von Feldern und Wäldern liegt Neuhausen a.d.F. auf der Filderhochebene. Die über 11.400 Einwohner zählende Gemeinde gehört zum Landkreis Esslingen und zur Region Stuttgart. Historische Gebäude und die größte Dorfkirche Europas stehen in der Ortsmitte. Rad- und Wanderwege mit Grillstellen, ein historischer Ortsrundgang sowie ein archäologischer Rundweg bieten sich für Entdeckungstouren in der näheren Umgebung an. Zahlreiche Gaststätten verwöhnen Sinne und Gaumen. In der Ortsmitte lädt ein familiäres Freibad in den Sommermonaten zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Bei den Egelsee- Sporthallen und der Egelsee-Festhalle steht auch das Jugendhaus als zentrale Anlaufstelle für Jugendliche, in unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich eine Skateranlage und zwei Beach – Volleyballfelder. Fußballfreunde und Leichtathleten finden im Stadion hervorragende Trainingsbedingungen: Ein neues Kunstrasen-Kleinspielfeld sowie ein neues Rasen-Hauptspielfeld stehen zur Verfügung. Das bisherige Hauptspielfeld wird derzeit saniert. Ein ausgesprochen vielseitiges Vereins leben prägt das Gemeindeleben in Neuhausen a.d.F., die Arbeitsgemeinschaft Neuhausener Vereine e.V. koordiniert die vielen Veranstaltungen. Ob Kunst, Musik oder Sport kreativ selbst gestalten oder bei verschiedensten hochkarätig besetzten Veranstaltungen genießen – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Hier gelangen Sie zur Homepage der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern E-Mail: |
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