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Orgelkonzert:
Bitte vormerken: Orgelkonzert mit Jean-Luc Salique aus Annonay, Frankreich am Sonnrag, den 18. Oktober 2015

Deckblatt-Flyer-2015Unser Konzertprogramm 2015 der
Neuhauser
Orgel Konzerte
können Sie sich unter diesem Link als
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Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, an Silvester 2014

Einladung zum Orgelkonzert mit Prof. Jean-Luc Salique aus Annonay, Frankreich

Professor Jean Luc Salique aus Annonay - FrankreichWir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel  Konzerte“ ein.

Es wird am Sonntag, den 18. Oktober um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern stattfinden.

Der Interpret des Abends wird Prof. Jean-Luc Salique aus Annonay, Frankreich sein. Professor Salique bekleidet eine Professur am Conservatoire de Région in Saint-Etienne (Loire). Er interessiert sich für das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs und hat eine besondere Vorliebe für die deutsche Romantik.

Bekannt geworden ist Jean-Luc Salique für die Herausgabe des Orgelwerks von Clément Loret als weltweite Ersteinspielung auf CD.

In seinem Konzertprogramm in Neuhausen  wird er Werke von  Johann Sebastian Bach, Clément Loret, Moritz Brosig, Merkel und Max Reger zu Gehör bringen.

Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen!

Unsere Eintrittskarten und Vorverkaufsstellen:

Eintrittskarten:

zum normalen Preis von 12,- € und

zum ermäßigten Preis von 10,- €

können Sie an den Vorverkaufsstellen:

Gerne können Sie die Eintrittskarten per E-Mail vorbestellen. Schicken Sie daher Ihre Kartenwünsche ganz einfach an die E-Mail Adresse:

tickets@walcker-orgel-neuhausen-filder.de

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen/ Filder am 05. Juli 2015
- Staatlich Geprüfter Musiklehrer –
- Fachdienstleiter Kirchenmusik Dekanat Esslingen-Nürtingen –

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Melodienlinien mit Girlanden

NEUHAUSEN: Chor von St. Peter und Paul überzeugt mit Haydns Mariazeller Messe - Orgel im Wettbewerb mit dem Chor

Der Chor von St. Peter und Paul und ds Orchester Camerata viva unter der Leitung von Markus Grohmann. Foto: Dr. Helmut Eisele

Von Rainer Kellmayer

Dr. Chor St. Peter und Paul mit Soli - Orchester und OrgelDie Auseinandersetzung mit einer Messvertonung ist für einen Kirchenchor stets eine besondere Herausforderung. Im Vorfeld seines 75-jährigen Jubiläums im nächsten Jahr wagte sich der Chor St. Peter und Paul im Neuhäuser Filderdom an Joseph Haydns Missa Cellensis in C, bekannt als Mariazeller Messe.

Joseph Haydn begann deren Komposition 1766, einem Jahr, das für ihn einen Karrieresprung brachte: Er wurde erster Kapellmeister am Hof des Fürsten Esterhazy und war damit auch für die Kirchenmusik verantwortlich. Haydn war voller Ehrgeiz, wollte sein Können unter Beweis stellen, und schrieb die längste Messe seines Oeuvres. Er setzte opernhafte Züge neben traditionelle polyphone Satztechniken und schuf so eine gelungene Synthese zwischen den Ansprüchen autonomer Kunstmusik und der ästhetischen Forderung seiner Zeit nach Verständlichkeit.

Der von Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann gut präparierte Kirchenchor zeigte sich Haydns Anforderungen gewachsen, bewegte sich sicher zwischen homophonen Partien und den fugierten Teilen des Messordinariums. Überzeugend erklang schon der aus tiefster Lage aufsteigende Beginn des Kyries, wobei der Chor eine beachtliche Klangfülle erreichte. Da während der Proben offensichtlich sorgfältig gearbeitet wurde, stimmte die dynamische Differenzierung ebenso wie die Abstimmung der Stimmgruppen. Die Fugeneinsätze saßen und auch die Balance mit dem weitgehend intonationssicher agierenden Orchester Camerata viva Tübingen war ausgeglichen. Seine stärksten Momente hatte das Solistenquartett Constanze Seitz (Sopran), Adelheid Krohn-Grimberghe (Alt), Salvador Guzmann (Tenor) und Jürgen Deppert (Bass) im Benedictus. Hier verschmolzen die Stimmen in idealer Weise, klangschön und gut austariert.

Eingangs hatte sich Constanze Seitz in Louis Spohrs Offertorium „Jubilate Deo“ als Sopranistin mit beachtlichem Stimmvolumen präsentiert. Stimmlich in allen Registern ausgeglichen, zog sie mit glockenheller Färbung herrliche Melodielinien, umspielt von den Girlanden einer Solovioline. Das Orchester lieferte den sicheren Grund und der Chor assistierte mit präzisen Einwürfen - stets präsent, sich jedoch nie in den Vordergrund drängend. Damit blieben der Solistin noch genügend Freiräume zur Entfaltung ihres anspruchsvollen Parts.

Vor zehn Jahren wurde die Restauration der Walcker-Orgel in St. Peter und Paul abgeschlossen - Grund genug, auch ein Orgelkonzert aufs Programm zu setzen.

Mit Hans-Peter Mertz, Kirchenmusiker in Albstadt-Ebingen, saß ein Organist am Manual der Truhenorgel, der den Notentext von Joseph Haydns Orgelkonzert C-Dur mühelos bewältigte. Natürlich waren die Möglichkeiten der Farbgebung durch die sehr eingeschränkte Registerzahl des tragbaren Instruments begrenzt. Doch was an klanglicher Differenzierung fehlte, machte Mertz durch technische Perfektion und kantables Spiel im Largo wieder wett.

Ob es allerdings eine gute Entscheidung war, die Orgel hinter dem Orchester zu platzieren, sei dahingestellt. Über weite Strecken war das Soloinstrument zu sehr in den Orchesterklang eingebunden, und bei den exponierten solistischen Passagen konnte sich Mertz nicht immer mit der gebotenen Deutlichkeit gegenüber dem Orchester absetzen. Dies tat dem Hörerlebnis jedoch nur marginal Abbruch. Entschädigt wurde das Publikum durch erfrischendes Spiel in den schnellen Sätzen und einem Finale, das Mertz unbekümmert und voller Esprit perlen ließ.

Artikel vom 30.06.2015 © Eßlinger Zeitung

http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel1333897.cfm

Mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung und Herrn Rainer Kellmayer.

Unsere E.F. Walcker Orgel (1854) macht Schule

- Professor Jürgen Essl unterrichtete an der historischen Orgel -

Prof. Essl - 2. von links - und seine Studierenden an der E.F. Walcker OrgelEines der erklärten Ziele für die Restauration unserer historischen Orgeln - der barocken Orgel von Hieronymus Spiegel aus dem Jahr 1762 und der romantischen Eberhard Friedrich Walcker Orgel von 1854 - war es, beide Instrumente für Professoren und deren Studierende des Faches Kirchenmusik und Orgel zu erhalten und darüber hinaus auch zugänglich zu machen.

Und so war es uns eine große Freude, Ende Mai Herrn Professor Jürgen Essl von der Musikhochschule Stuttgart und seine Studierenden in Neuhausen willkommen zu heißen.

Der Organist, Komponist und Pädagoge Jürgen Essl ist Professor an der Musikhochschule Stuttgart, wo er eine Orgelklasse unterrichtet und Dekan der Fakultät III für Klavier, Dirigieren und Orgel ist.

Für die spontan in die Pfarrkirche gekommenen Kirchenbesucher war es wunderschön, den Klängen zu lauschen.

Den Studierenden wünschen wir alles Gute und viel Erfolg im Studium. Herrn Prof. Essl danken wir, dass er nach Neuhausen gekommen ist und so wieder einmal Studierende des Faches Orgel unsere wertvollen Instrumente “ertasten” und den Klangraum Orgel - Kirche erfahren durften. Er ist immer herzlich bei uns willkommen.

Hier einige Links zu Professor Jürgen Essl:

http://www.mh-stuttgart.de/unsere-hochschule/personenverzeichnis/personen/juergen-essl/

http://www.juergen-essl.de/

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen/ Filder am 21. Juni 2015
- Vorsitzender –

Begeisterndes Orgelkonzert mit Prof. Janette Fishell aus Indiana, USA

Frau Prof. Janette Fishell an der E.F. Walcker Orgel in NeuhausenEtwa 80 Gäste waren unserer Einladung am Sonntag, den 17. Mai 2015 um 18:00 Uhr in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern gefolgt.

Unser Gast war Frau Prof. Janette Fishell aus Indiana / USA. Sie spielte Werke von Rheinberger, Schumann, Brahms, Paine, Smyth Whitefield und Buck.

In ihrer Einführung erläuterte Prof.  Fishell dem Publikum in einer kurzen Übersicht das Programm in deutscher Sprache. Die amerikanischen Organisten der Zeit der Romantik waren meist Schüler der bedeutenden deutschen Organisten , orientierten sich sehr stark an der deutschen Orgelromatik und führten diese Kompositionsweise, ergänzt durch eigene Ideen zu Hause in den USA fort. Für ihre Erläuterungen bekam sie einen ersten warmherzigen Applaus.

Josef Rheinberger, Passacaglia aus der Sonate Nr. VIII in e-moll Op. 132

Die Passacaglia begann mit ruhigen und klaren Konturen. Das eingängige Thema fand eine sehr passende Unterstützung in der Wahl der Klangfarben. Ein sanftes Crescendo steigerte den Eindruck ohne jedoch die subtilen Strukturen klanglich zu überladen. Die Dynamik war klug gewählt. Raum und Orgel bildeten eine Einheit. Das Stück endete mit versöhnlich meditativen Klängen.

Johannes Brahms, „Mein Jesu, der Du mich“  Op. 122, Nr. 1

Der Choral fand einen verhaltenen eher zurückhaltenden Anfang so, dass das Thema klar vorgestellt wurde. Der Mittelteil wurde sehr einfühlsam in lyrischer Weise ausgeführt. Der dynamische Aufbau führte bis auf den Orgelpunkt mit kräftigen Klängen hin. Die Interpretation war auch hier sehr ausgewogen und bestechend in der Wahl der Klangfarben.

Robert Schumann, aus den „Studien für den Pedal-Flügel“  
Nr. 1 –nicht zu schnell

Professor Fishell führte die drei Stücke für Pedalklavier zum ersten Mal auf.

Ihre Interpretation der Nr. 1 – nicht zu schnell -  war luftig, spielerisch aber trotzdem mit einer klaren Sprache, so dass die feinen Strukturen gut zu erkennen waren. Der dynamische Aufbau und die Wahl der Tempi waren verhalten und dezent mit einer gelungenen Verschmelzung von Orgel mit dem Klangraum der Pfarrkirche abgestimmt. Das Stück endete subtil verklingend.

In Robert Schumann‘s  Nr. 2 – innig – überzeugte die Interpretin mit einer leidenschaftlichen Ausführung der lyrisch melodischen Passagen. Ebenso überzeugte sie mit der gewählten dynamischen Anlage des Stückes das sie leichtfüßig verklingen ließ.

In Robert Schumann‘s  Nr. 5 –nicht zu schnell – begann sie furios mit brillanten Klängen und bewegtem Tempo. Die Stimmführung war präzise herausgearbeitet, so dass die Zuhörer das fugatohaft  ineinander geschachtelte Thema gut verfolgen konnten. Die Interpretation überzeugte durch die freudige musikalische Ausdruckssprache.

John Knowles Paine, Fantasie über „Ein‘ feste Burg“ Op. 13 ließ sie mit kräftigen Klängen  und einem zügigen Tempo beginnen. Den Mittelteil gestaltete sie mit sehr schönen Klangfarben die in der Dynamik jedoch zurück hielten. Der effektvolle Pedalübergang führte gezielt auf das Fugato hin, das zunächst kräftig begann sich dann in den hohen Stimmen des Manuals spielerisch verlor. Der Unisono-Übergang aus dem Orgelpunkt heraus war erneut effektvoll inszeniert und die Anlage des Crescendo führte zum mit Innbrunst vorgetragenen Choralthema des Stückes hin.

Ethel Smyth “O Traurigkeit, o Herzeleid“

Das Thema des Chorals wurde mit der Walcker-Klarinette präsentiert begleitet von den zarten Streichern mit einer perfekten Verschmelzung der Stimmen. Der Hauptteil wurde zügig ausgeführt ohne von der Fülle her aufdringlich zu sein. Dabei kamen die improvisatorischen Stimmen im Unterbau klar zur Geltung. Die Melodie wurde deutlich geführt und im dynamischen Aufbau und einem schönen Crescendo verstärkt. Das Ende des Stückes endete traurig unter Zurhilfenahme eines verklingenden Decrescendo.

Horatio Parker, Allegretto, aus der Sonate in ES-Dur, Op. 65

Das Allegretto von Horatio Parker begann verhaltend verspielt wobei das witzige Thema flugs und luftig durch alle Stimmlagen wanderte. Der Mittelteil war lyrisch ausgeformt wobei das Thema immer wieder aufblitzte. Das Stück plätscherte vergnügt vor sich hin und gegen Ende schraubte sich das Thema im Klangraum nach unten um dort sein verhalten witziges Ende zu finden. Es war vergnüglich anzuhören.

Im Pastorale von George Whitefield Chadwick  nutzte  Prof. Fishell erneut die Klarinette einzusetzen unterstützt durch die Streicherstimmen. Die harmonischen Bewegungen fanden ihr Fundament in den kräftigen Prinzipalstimmen wodurch eine runde Gesamtheit entstand.

Das bewegte Motiv der Canzonetta arbeitete sich kaskadenförmig aufwärts. Dabei achtete Prof. Fishell erneut auf einen ausgewogenen Klang. Nach dem Mittelteil nahm das Stück erneut Fahrt auf wobei das witzige Thema in den Prinzipalstimmen aufgegriffen wurde. Das Ende des Stückes kündigte sich durch ein Decescendo an und es endete verhalten versöhnlich. Es war eine Freude den schönen Klängen zu lauschen.

Ganz besonders gespannt war das Publikum natürlich auf die Variationen über die amerikanische Nationlhymne von Dudley Buck. Dieses Stück ist eher selten zu hören. So waren auch alle darauf gespannt welchen Spannungsbogen Prof. Fishell aufspannen würde.

Eine Überraschung war es, als erneut die Klarinette das Thema präsentieren durfte. Diesmal jedoch hatte sie einige Zungen als Unterstützung an der Seite. Nach der einleitenden Vorstellung ging es in der 2. Variation bewegt in den Unterstimmen zu. In der 3. Variation konnte Prof. Fishell mit den Triolen in den Flöten und Prinzipalen ihre Virtuosität und Spielfreude unter Beweis stellen. Das erneute Auftauchen des Themas erfolgte von unten her mit einem kräftigem Unisono das in breiten Klängen und Harmonien mündete.

Die Moll-Variation begann mit sehr verhaltenen Klängen. Liebevoll wurde das Gedeckt eingesetzt. Ein gekonnt angelegtes Crescendo über die Prinzipalstimmen steigerte die Spannung die am Ende der Moll-Variation wieder ihr versöhnliches Ende fand.

Der Höhepunkt war selbstverständlich die letzte Variation in der das Thema fugatohaft kräftig und bestimmt durchgearbeitet wurde. Nach der Durchführung wurde die amerikanische Nationalhymne strahlend und in vollem Glanz der Stimmen präsentiert. Ein Crescendo führte zum großen Finale mit vollem Plenum. Ein gelungenes Spiegelbild für den Ausdruck einer stolzen Nation.

Den kundigen Konzertbesuchern war sofort klar, dass sich Prof. Fishell sehr intensiv mit den Klangfarben der Orgel und dem großem Kirchenraum als Resonanzkörper beschäftigt haben musste. Und auch die beiden Registrantinnen von der Musikhochschule in Stuttgart hatten alle Hände voll zu tun. Die Übertragung des Charakters der dargebotenen Stücke auf die klanglichen Möglichkeiten von Orgel und Kirchenraum sind Prof. Fishell  bestens gelungen.  Sie selbst sagte nach dem Konzert: „ this is a wonderfull organ. I love this organ very much“. Die Leidenschaft zu diesem Instrument spiegelte sich in Ihrer Interpretation wieder und das begeisterte Publikum belohnte sie mit einem lange anhaltenden frenetischen Beifallssturm!

Ihre Website:

https://www.facebook.com/janette.fishell

 

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen/ Filder am 7. Juni 2015
- Vorsitzender –

Orgelförderkreis unterstützt bei Musikfreizeit des Chores St. Peter und Paul

Der-Chor-St.-Peter-Und-Paul-in HeiligkreuztalDer Chor St. Peter und Paul wird am 28. Juni diesen Jahres wieder ein großes Konzert mit Werken von Louis Spohr und Josef Haydn zur Aufführung bringen. In der Vorbereitung für dieses Konzert veranstaltete der Chor ein Probenwochende im Kloster Heiligkreuztal. Die Musikfreizeit fand regen Zuspruch und die Zeit wurde bestens  fürs Proben genutzt. Die Geselligkeit kam dabei natürlich auch nicht zu kurz.

Der Orgelförderkreis ließ es sich daher nicht nehmen, die Fahrtkosten für die Busfahrt von Neuhausen nach Heiligkreuztal zu übernehmen.

Allen Sängerinnen und Sängern ein herzliches Dankeschön für die rege Teilnahme und die fleißige Mitarbeit bei den Proben. Ganz besonderen Dank gilt Herrn KMD Markus Grohmann und Frau Monika Grohmann für die Vorbereitung und Durchführung der Musikfreizeit und für’s Opfern ihrer Freizeit!

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 06. April 2015

Beifallssturm für Orgelkonzert mit Prof. Jürgen Essl

Prof.-J.-Essl-auf-der-E.F.-Walcker-Orgel-in-Neuhausen_DSC_0514Wir hatten jüngst herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel  Konzerte“ eingeladen.

Es fand am Sonntag, den 22. März um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern statt.

Jürgen Essl ist auf vielfältige Weise als Organist, Komponist und Pädagoge in der internationalen Musikszene präsent. Seine Konzerttätigkeit als Interpret und Improvisator führte ihn durch Europa, nach Japan, Israel, den USA und Mexiko. Er gastierte in der Moskauer Philharmonie, dem Smetanasaal Prag, dem Wiener Konzerthaus, dem Madrider Auditorio Nacional, in Notre Dame Paris, der Kathedrale Lissabon, dem Kölner und Regensburger Dom, dem Züricher Großmünster u.v.a.m. Sein Repertoire reicht von Alter Musik bis zu Uraufführungen gegenwärtiger Musik. Renommierte Komponisten haben ihm etliche Werke gewidmet, darunter etwa Jan Jirasek´s Concerto für Orgel und Orchester „Dance with the Universe“ 2012.

In Zusammenarbeit mit dem SWR und dem Carus-Verlag führte er als Leiter von Orpheus Vokalensemble, Ars Antiqua Austria und Concerto Köln wiederentdeckte Musik des 18. Jahrhunderts aus Oberschwaben auf. Er gibt zahlreiche Meisterkurse und ist gefragter Juror bei Orgelwettbewerben. Über 20 CD- Einspielungen und Produktionen mit großen Rundfunkanstalten dokumentieren sein vielfältiges musikalisches Wirken. In Jürgen Essl´s kompositorischem Oeuvre finden sich Werke für Chor, Orgel, Klavier und Ensembles, aber auch das großbesetzte Oratorium „De Angelis“. Kompositionen von Jürgen Essl werden von renommierten Solisten und Ensembles wie den Regensburger Domspatzen weltweit zur Aufführung gebracht. 2003 wurde ihm der „Kompositionspreis Kirchenmusik Baden- Württemberg“ verliehen. Seine 2011 erschienene CD „ESPACIOS“ mit Kompositionen und Improvisationen für Orgel wurde bei „klassik heute“ mit Höchstnoten in allen Kategorien bewertet. Seine Ausbildung erhielt er bei Ludger Lohmann, Willibald Bezler, Francis Chapelet und Michael Radulescu in Stuttgart, Bordeaux und Wien.

Nach dem Studium war er zunächst Kirchenmusiker in Sigmaringen, 1997 wurde er als Professor an die Lübecker Hochschule berufen, 2003 folgte er einem Ruf an die Stuttgarter Musikhochschule, deren Organistenausbildung weltweiten Ruf genießt. Bei seinem Konzert in Neuhausen spielte Prof. Essl Orgelwerke von Bach, Mendelssohn und eigene Kompositionen.

Hier der Link auf seine Website:

http://www.juergen-essl.de/

Unsere Eintrittskarten und Vorverkaufsstellen:

Eintrittskarten:

zum normalen Preis von 12,- € und

zum ermäßigten Preis von 10,- €

können Sie an den Vorverkaufsstellen:

Gerne können Sie die Eintrittskarten per E-Mail vorbestellen. Schicken Sie daher Ihre Kartenwünsche ganz einfach an die E-Mail Adresse:

tickets@walcker-orgel-neuhausen-filder.de

 

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen/ Filder am 04. April 2015
- Staatlich Geprüfter Musiklehrer –
- Fachdienstleiter Kirchenmusik Dekanat Esslingen-Nürtingen –

Große Spende anlässlich 80. Geburtstag

Blumenstrauss fuer Herrn DutschekUnser Gemeindemitglied Karl Dutschek konnte im Dezember seinen 80. Geburtstag feiern. Der kirchenmusikbegeisterte Jubilar wünschte sich zusammen mit seiner Familie eine Orgelführung durch Herrn Grohmann und ein kleines Konzert für seine zahlreichen Gäste auf unserer kleinen Spiegel-Orgel von 1762 , die immer etwas im Schatten der großen, aber jüngeren Schwester, unserer Walcker-Orgel von 1854 steht.  Anstelle von Geschenken wurde um Spenden zu Gunsten der Kirchenmusik St. Peter und Paul gebeten.

Vor kurzem konnte Herr Dutschek an Kirchenpfleger Herrn Eggert und KMD Grohmann den stolzen Betrag von 1.020,-€ überbringen!

Wir danken Herrn und Frau Dutschek für Ihre Bemühungen und deren Initiative zugunsten unserer Kirchenmusik-Tradition und der Kinder- und Jugendchorarbeit. Wir wünschen Beiden viel Gesundheit und nicht zuletzt weiterhin Freude an der „Musica Sacra“.

Neuhausen auf den Fildern, am 28. Januar 2015

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann
- Staatlich Geprüfter Musiklehrer –
- Fachdienstleiter Kirchenmusik Dekanat Esslingen-Nürtingen –

Viel Beifall für das „Ludwigsburg Festival Brass“

Silvesterkonzert 2014 als gelungener Abschluß des Konzertjahres

Das „Ludwigsburg Festival Brass“ in der Apsis von St. Petrus und PaulusZum 11. Mal fand in unserer Pfarrkirche das festliche  Silvesterkonzert statt und der Jahreswechsel in das Jahr der 2015 – dem Jahr des 10-jährigen Jubiläums unserer Konzertreihe – wurde durch besonders strahlende Blechbläsermusik feierlich begangen. Die Bläserformation „Ludwigsburg Festival Brass“ musizierte in glänzender Besetzung, teilweise begleitet von Bezirkskantor Martin Kaleschke an der Orgel. Solistisch spielte Kaleschke unter anderem  ein  „Jazzverwandtes Choralvorspiel“ von Volker Bräutigam (geb. 1953). Spritzige und einfallsreich komponierte Varianten zum Choral „Nun freut euch liebe Christen gmein“ wusste er virtuos anhand des breiten Klangspektrums der E.F.Walcker-Orgel umzusetzen.

4 Trompeten (Hubertus von Stackelberg, Klaus Ulrich Dann, Sebastian Zech, Paul Jacot), Horn (Harald Domes), 2 Posaunen (Matthias Jauß, Friedrich Mück) und Tuba (Fabian Zürn) verschmolzen zu brilliantem, sattem Sound und Werke von Pachelbel, Strauss, Mendelssohn und Gigout füllten die große Pfarrkirche und wurden für die über 500 Konzertbesucher zu einem wahren Ohrenschmauß.

Das „Ludwigsburg Festival Brass“ auf der Orgelempore mit Bezirkskantor Martin Kaleschke an der OrgelBesonders gefielen dabei die pfiffigen Arrangements oder besser gesagt Variationen des zeitgenössischen 62-jährigen Komponisten Stephen Roberts über „Klassiker der Klassik“ wie Mozarts  „Alla Turka“, Beethovens „Elise“ und Brahms´“Ungarische Tänze“ . Die spürbare Freude des „Ludwigsburg Festival Brass“ diese Stücke zu spielen sprang sofort auf das Publikum über. Großer Applaus wurde allen Musikern am Ende des Konzertes zuteil und konnte den  Bläsern noch eine Zugabe entlocken, die fast besinnlich – im besten Sinne- den Abend abrundete: Das hymnische Stück „Highland Cathedral“ in einem wunderschönen Arrangement ließ abschließend Gänsehaut-Atmosphäre aufkommen und belohnte das „Ludwigsburg Festival Brass“ mit einem erneuten Beifallssturm.

Die Rezension über das Silvesterkonzert der Esslinger-Zeitung vom 02.02.2015 mit der Überschrift:

Neuer Schwung für die Klassik

NEUHAUSEN: Silvesterkonzert mit dem Ludwigsburger Blechbläser-Quintett in erweiterter Besetzung

finden Sie unter diesem Link:

http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel1262021.cfm

Neuhausen auf den Fildern, im Januar 2015

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann
- Staatlich Geprüfter Musiklehrer –
- Fachdienstleiter Kirchenmusik Dekanat Esslingen-Nürtingen –

Bericht zum Konzert von Balasz Szabo  19.10.2014

„Mann des Jahres“ aus Budapest brillierte mit Reger auf der Walcker-Orgel

Um auf der Neuhauser E.F.Walcker-Orgel von 1854 mit relativ schwergängiger, original erhaltener Kegelladenmechanik schwindelerregende Werke von Max Reger zu spielen, muss man eine besondere Affinität zu dieser fast gewagten Kombination haben und ein begnadeter Virtuose sein. 

Balazs Szabo auf der E.F. Walcker-Orgel in Neuhausen  a.d. FildernBalász  Szabó, Jahrgang 1985 und Dozent für Orgelspiel an der Ferenc-Liszt-Universität in Budapest,  demonstrierte in einem furiosen Konzert seine Leidenschaft zu Walcker und Reger. „Hier findet die Musik Regers, wenn auch mit gewissen Einschränkungen in der stufenlosen Dynamik, ihre klangliche Heimat“, so Szabó bei seiner interessanten Einführung vor dem Konzert. Szabó erwähnte, dass dieses „Wagnis“ in Neuhausen nur mit 2 eingefleischten Registranten, die „dieselbe Leistung wie er erbringen müssten“ umzusetzen sei. Dies war eine nette und faire Geste an die Assistenten des Konzertes, denn es gab enorm viel zu tun.

Das Konzert begann mit Regers Introduktion und Passacaglia aus der 1. Suite Op. 16. Der wuchtigen Introduktion folgte die im Pianissimo startende Passacaglia, bei der die Zuhörer bereits mit einer großen Klangfarben-Palette der Walcker-Orgel vertraut wurden. Die große Schluss-Steigerung knüpfte an das Tutti der Introduktion an.

Es folgten zwei ruhige Orgelwerke. Von Liszt das meditative Stück „Angelus“, wie später auch das Stück „Ave maris stella“, mit einstimmigen Passagen, langen Fermaten und Pausen, wirkten förmlich wie Gebete. Der großzügige Nachhall von 5 Sekunden in der Pfarrkirche trug zur musikalischen Wirkung in diesem Falle positiv bei.

Vom selten zu hörenden Komponisten Alexandre-Pierre-François Boëly (1785-1858, Paris) erklangen dazwischen „Fantasie et Fugue Op. 18 Nr.6“ im Stil der späten Wiener Klassik. In unglaublichem Tempo fegte Balász Szabó über die Tasten der Orgel, die ungefähr demselben Jahrgang angehören wie Boëlys Fantasie et Fugue.

Höhepunkt des Konzertes war Regers Fantasie über den Choral „Wie schön leucht´uns der Morgenstern“ Op. 40 Nr. 1. Das ungefähr 25-minütige monumentale Orgelwerk (bei Organisten schlicht und respektvoll „Der Morgenstern“ genannt) verlangte dem Organisten, den Assistenten, aber auch den Zuhörern volle Konzentration ab. Regers unnachahmliche, äußerst wechseldynamische Klangsprache, optimal ausgeschöpft auch durch raffiniertes Oktavieren ganzer Passagen auf den Manualen, durchflutete  den Kirchenraum bis zum Ende des großartigen Werkes in selten gehörter Weise. Nach Ende des Schlussakkordes lag eine lange, spannungsgeladene  Fermate in der Luft, bevor großer Applaus die Begeisterung über diesen jungen Orgelvirtuosen zum Ausdruck brachte.

Hier können Sie mehr nachlesen:

www.organist.hu

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen/ Filder am 19. Oktober 2014

- Staatlich Geprüfter Musiklehrer –

- Fachdienstleiter Kirchenmusik Dekanat Esslingen-Nürtingen –

Wir haben unsere Homepage umgestaltet!

Orgelprospekt von 1854. Durch Anklicken gelangen Sie direkt zur Orgel Opus 126Im Bereich “Walcker Orgel 1854” erfahren Sie alles rund um unser Restaurationsprojekt der Eberhard Friedrich Walcker Orgel aus dem Jahr 1854. Das Projekt dauerte von 2000 bis 2005.

Link zum Abschnitt
“Restauration der Eberhard Friedrich Walcker Orgel”
und den Unterverzeichnissen zur Orgelrestauration.

Eintrittskarte-Pater-Hugo-IEintrittskarten für die Konzerte /
Your contacts for ticket reservations:

Unsere Vorverkaufsstellen:Eintrittskarte-Daniel-Roth-

Schreibwaren Knoblauch
Ludmilla Brahm
  Dahlienweg 7
  73765 Neuhausen a.d.F.
  Tel.: 07158 - 9549.088

Volksbank Filder eG
  Schlossplatz 13
   73765 Neuhausen a.d.F.
   Tel.: 07158 – 18 18-0           oder

an der Abendkasse / Tageskasse erwerben.

Gerne können Sie die Eintrittskarten per E-Mail vorbestellen. Schicken Sie daher Ihre Kartenwünsche ganz einfach an die E-Mail Adresse:

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Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann
- Staatlich geprüfter Musiklehrer -
Klosterstrasse 6
D-73765 Neuhausen auf den Fildern
Germany

Unseren Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann erreichen Sie /
Our Director of the Sacred Music can be reached by:
- Staatlich geprüfter Musiklehrer -
Phone: +49 - (0)7158-947456 or
e-mail: kirchenmusikbuero-neuhausen@t-online.de

Ihre Kontaktadresse für Informationen, Ihre Anregungen oder Wünsche für eine Orgelführung,....
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