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Orgelprospekt von 1854. Durch Anklicken gelangen Sie direkt zur Orgel Opus 126

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Orgelprospekt von 1854. Durch Anklicken gelangen Sie direkt zur Orgel Opus 126Im Bereich “Walcker Orgel 1854” erfahren Sie alles rund um unser Restaurationsprojekt der Eberhard Friedrich Walcker Orgel aus dem Jahr 1854. Das Projekt dauerte von 2000 bis 2005.

Link zum Abschnitt
“Restauration der Eberhard Friedrich Walcker Orgel”
und den Unterverzeichnissen zur Orgelrestauration.

Einladung zum Konzert für Orgel und Flöte am 1. Juli 2012 um 18 Uhr mit Prof. Peter Planyavsky und Andreas Planyavsky, Wien

PROF. PETER PLANYAVSKY

Prof. Peter Planyavsky aus Wienwurde 1947 in Wien geboren. Schon während der Schulzeit im Gymnasium wurde er Student an der Musikhochschule in Wien. Seine Lehrer waren Anton Heiller (Orgel, Komposition und Improvisation), Hilde Seidlhofer (Klavier) und Hans Gillesberger (Dirigieren). 1966 schloß er sein Studium mit Diplom in Orgel und Kirchenmusik ab. Im folgenden Jahr arbeitete er in einer Orgelbauwerkstatt - hauptsächlich war er mit Intonation und Montage beschäftigt. Ein weiteres Jahr verbrachte er als Organist im Stift Schlägl (Oberösterreich).

1969 wurde Planyavsky Domorganist am Stephansdom in Wien. Von 1983 bis 1990 war er als Dommusikdirektor für das gesamte musikalische Programm verantwortlich. Höhepunkte seiner Tätigkeit waren Aufführungen der h-Moll-Messe von Bach (mit dem Dallas Symphony Chorale) und des Mozart-Requiems anläßlich der Beisetzung von Kaiserin Zita. - Anfang 1991 kehrte Planyavsky wieder in seine frühere Position als Domorganist zurück, um sich - vor allem in Hinblick auf die neue Domorgel - ganz auf diesen Sektor zu konzentrieren. 2005 beendete er auf eigenen Wunsch seine Tätigkeit am Stephansdom, da mit den Verantwortlichen kein Konsens über Personen und Zielsetzungen in der Dommusik gefunden werden konnte.

Als Dirigent hat er sich vor allem der etwas vernachlässigten Literatur für Orgel und Orchester zugewandt (z. B. Guilmant, Peeters, Rheinberger, Jongen, Heiller), wobei er selten oder noch nie in Österreich gespielte Konzerte aufführte (z. B. von Alfredo Casella, Howard Hanson, Leo Sowerby, Ottorino Respighi, Aaron Copland, Jean Langlais).

Seit 1980 ist Peter Planyavsky auch Professor für Orgel, Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Wien; 1996-2003 war er auch Leiter der Abteilung für Kirchenmusik. Darüber hinaus widmet er sich immer wieder der kirchenmusikalischen Basisarbeit und schreibt Artikel in Fachzeitschriften.

Konzertreisen und Meisterkurse haben Peter Planyavsky in fast alle Länder Europas geführt sowie nach Japan, Australien, Südafrika, Hongkong, Korea, USA und Kanada. In seinen Meisterkursen behandelt er Heiller, Mendelssohn, Brahms und Barockmusik, vor allem aber Improvisation und Liturgisches Orgelspiel. Außerdem war er Juror  bei  mehr als 40 Wettbewerben (Haarlem, St. Albans, Nürnberg, Chartres, Paris, Odense, Brno etc.).

Peter Planyavsky hat den ersten Preis bei den Internationalen Improvisationswettbewerben in Graz, Österreich (1968) und Nürnberg, Deutschland (1974) gewonnen. 1976 wurden ihm der Förderungspreis der Stadt Wien sowie der Kunstpreis der Firma Sandoz verliehen. 1991 erhielt Planyavsky den Staatlichen Förderungspreis für Chorkomposition und 2005 den Würdigungspreis der Republik Österreich für sein bisheriges Gesamtwerk. Er hat an die 20 Schallplatten bzw. CDs mit Orgelsolowerken aufgenommen - darunter das Gesamtwerk von Johannes Brahms (DEUTSCHE GRAMMOPHON, 1982) sowie das Gesamtwerk von Felix Mendelssohn (MOTETTE, 1991).

Peter Planyavsky komponiert Orgel-, Chor- und Orchestermusik. Die meisten Werke sind bei DOBLINGER, Wien/München, verlegt; Chorsätze und Choralbearbeitungen sind in verschiedenen Sammlungen enthalten. Praktisch alle Werke sind als Aufträge entstanden oder hatten vor Beginn der Komposition bereits ein konkretes Aufführungsdatum. Ein Spezialgebiet von Planyavskys kompositorischer Tätigkeit ist die Parodie. Von den größeren Werken dieser Art ist „Der zufriedengestellte Autobus“, die Parodie éiner Bachkantate, über 40mal aufgeführt worden. 

Andreas PLANYAVSKY

Andreas Planyasvsky, Querfloetegeboren 1977 in Wien, studierte von 1985 - 1991 am Konservatorium der Stadt Wien bei o.Prof. Gottfried Hechtl, seit 1991 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei o.Prof. Wolfgang Schulz, 1999 1. Diplomprüfung mit einstimmiger Auszeichnung.

Teilnahme an Meisterkursen, u.a. bei Aurèle Nicolet. 1996 Matura am Wiener Musikgymnasium.

1991 Preisträger beim Bundesjugendwettbewerb "Jugend musiziert" sowie beim Kammermusikfestival Austria.1996 1. Preis beim Instrumental- und Gesangswettbewerb "Jugend musiziert". 1998 2. Preis beim Österreichischen Jugendmusikwettbewerb "Gradus Ad Parnassum". 1994 - 1998 Mitglied des Wiener Jeunesse Orchesters, 1995 Mitglied des Gustav Mahler Jugend-Orchesters unter Claudio Abbado. Seit 1994 Substitut des Bühnenorchesters der Österreichischen Bundestheater. Substitut im Orchester der Wiener Staatsoper sowie im Orchester der Wiener Philharmoniker. Seit 1999 1. Flötist des Radio Symphonie Orchesters Wien (RSO- Wien). Solistische und kammermusikalische Auftritte im In- und Ausland, u.a. im RadioKulturhaus, bei Musica juventutis und mit dem Mozarteum Orchester Salzburg.

Im Konzert in Neuhausen musizieren Vater und Sohn zusammen. Prof. Peter Planyavsky spielte bei uns bereits im Juli 2005 im Rahmen der Wiedereinweihung der Walcker-Orgel und ist seitdem vom Klang dieser Orgel begeistert. So kommt nun ein „speziell für Neuhausen zugeschnittenes Programm“ – Zitat Prof. Planyavsky -  für Flöte und Orgel zustande mit teilweise seltenst aufgeführten Werken. Es erklingen Kompositionen von Giuseppe Gherardeschi, Anton Heiller, Felix Mendelssohn, Sigfrid Karg-Elert, Franz Schmidt, Augustinus Kropfreiter, Fanz Lachner, Robert Fuchs und Improvisationen von Peter Planyavsky selbst. Andreas Planyavsky wird auch solistisch unten im Kirchenraum auftreten. Auf ein ganz besonderes Konzert mit europaweit bekannten, hochkarätigen Musikern dürfen wir uns freuen!

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 14. Mai 2012

Unsere Konzertreihe 2012 auf einen Blick

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Ludger Schmidt,  Neuhausen auf den Fildern, Januar 2012

Spende zum 70. Geburtstag

Unser Gemeindemitglied Frau Magdalena Dutschek feierte kürzlich ihren 70. Geburtstag.

Geburtstag BlumenstraussAus diesem Anlass bat Sie Ihre Gäste, anstelle von Geschenken, um Spenden  zugunsten der Kirchenmusik / Kantorei  St. Peter und Paul Neuhausen.  Unter anderem fand für die Festgesellschaft eine Kirchen- und Orgelführung statt, die sich keiner der Gäste entgehen ließ und die sehr guten Anklang fand.  So konnte Frau Dutschek kürzlich an Kirchenpfleger H. Eggert und Kirchenmusikdirektor H. Grohmann den erfeulichen Spendenbetrag von 950.-€  übergeben. Dienen soll diese Spende vor allem der Förderung der Kinder- und Jugendchorarbeit  und der festlichen Gestaltung der Liturgie.  Aber auch ein paar veraltete Orffinstrumente des Kindersingkreises  sollen neu angeschafft werden. Frau Dutschek und Ihren Gästen gilt ein herzliches Dankeschön und Vergelt´s Gott!

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 16. Februar 2012

Neuwahlen im Chor St. Peter und Paul

Der neue Kirchenchorvorstand des Chores St. Peter und PaulIn der Jahreshauptversammlung des Chores am 13.01.2012 standen turnusgemäß Neuwahlen an. Da der Vorsitzende, Herr Stefan Kleinhansl, dessen Stellvertreterin, Frau Monika Winkler, die Notenwartin Maria-Theresia Hautzinger und der Beisitzer, Ulrich Bayer, sich für eine neue Wahlperiode nicht mehr zur Wahl stellten, gab es einen Führungswechsel.

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Vorsitzender des Chores ist nun Herr Leonhard Aicher und sein Stellvertreter Herr Bernhard Piecha. Die Kassenverwalterin Frau Karin Beck, die Schriftführerin Frau Monika Bühr und der Beisitzer Herr Stefan Langer wurden im Amt bestätigt. Zur Notenwartin wurde die ehemalige Beisitzerin, Frau Angelika Federschmid, gewählt. Neu in den Vorstand als Beisitzer wählten die Chormitglieder: Frau Monika Bayer und Herrn Wolfgang Brielmaier.

Monika Bühr, Neuhausen auf den Fildern, den 5. Mai 2012

250 Jahre Orgelpositiv von Hieronymus Spiegel

Unser Orgelpositiv von  Hieronymus Spiegel aus dem Jahre 1762In der Pfarrkirche befindet sich neben der großen E.F.Walcker-Orgel eine zweite, denkmalgeschützte und wertvolle Orgel, die ursprünglich aus der Liebfrauenkapelle Neuhausen stammt: Das Orgelpositiv des Rottenburger Orgelmachers Hieronymus Spiegel, der das  Instrument im März 1762, also genau vor 250 Jahren,  zum Preis von 330 Gulden lieferte.

Hieronymus Spiegel (1699-1779) entstammte einer Prager Orgelbauerfamilie und ließ sich nach seiner Zeit auf Wanderschaft in Rottenburg nieder. Seine großen Instrumente baute er im Kloster Beuron 1741 und in der St. Annenkirche Haigerloch 1756. Die Orgel in Beuron ist nicht mehr erhalten. Allerdings wurde dort beim Bau der neuen Orgel 1984 das ganze Spiegel-Orgelgehäuse rekonstruiert, um der Barockkirche wieder zu ihrem ursprünglichen Aussehen zu verhelfen. Die Haigerlocher Orgel dagegen ist, 1848 in der Disposition etwas verändert, nahezu original erhalten. Bemerkenswert ist, dass dort  die originalen großen Zinn-Prospektpfeifen beide Weltkriege überstanden haben.

Unsere Neuhauser Spiegel-Orgel verfügt über ein Manual  mit kurzer Oktav, das heißt: In der untersten Oktav fehlen die Töne Cis, Dis, Fis und Gis. Die Tasten für die Töne Cis und Dis fehlen ganz. Die Tasten, die man sonst als Fis und Gis greift,  bedienen die Töne D und E. Dies erfordert beim Spielen eine  gewöhnungsbedürftige Umstellung in der linken Hand. Der gesamte Tonumfang der Orgel beträgt 4 Oktaven, die kurze Oktav eingerechnet.

Die Disposition:

Copel Major  8´

Copel Minor  4´

Prinzipal  2´

Quinta  1 1/2’

Octava   1´

Sedecima   ½´

Ein so genannter Orgelzettel im Inneren der Windlade mit der Originalhandschrift des Erbauers Hieronymus Spiegel stellt eine besondere Rarität des Orgelpositivs von Neuhausen dar. Darauf notierte Spiegel:

Hieronymus Spiegel Orgelmacher in Rottenburg hat die Orgel gemacht

Anno 1762 am 20. März
A. M. D. Gl.

Die Kürzel am Schluss seines Satzes bedeuten „Ad majorem Dei gloriam“ -  „Zur größeren Ehre Gottes“.

Die Tonventile der Schleifladenorgel werden durch direkt unter den Tasten sitzende Stecher geöffnet. Die Windversorgung geschieht über zwei originale Keilbälge im Unterbau, die über 2 Lederriemen wechselweise aufgezogen werden.

Bei einer Renovierung durch Fa. Weigle 1977 wurde ein externer Windmotor angebracht, der allerdings nicht in die alte Balganlage eingreift. Somit ist das Orgelpositiv mit elektrischem Strom oder auch weiterhin mit Muskelkraft zu betreiben.

Leider wurden 1977  die originalen Pfeifen durch Kopien ersetzt und die Orgel erhielt einen völlig neuen Anstrich, der mit dem Original wenig zu tun hatte.

Die Stimmtonhöhe wurde auf  A = 440 Hz angesetzt. Zum Glück wurden aber die originalen Pfeifen eingelagert und blieben somit, wenn auch teilweise stark beschädigt, im Archiv der Pfarrgemeinde erhalten.

Die Restaurierung 2004 bis 2005

Im Zuge der Restaurierung der Walcker-Orgel stellte sich auch die Frage nach dem Zustand  der Spiegel-Orgel in unserer Pfarrkirche. Von Seiten des  Landesdenkmalamtes  wurde der Kirchengemeinde dringend empfohlen, die noch vorhandenen Originalpfeifen restaurieren und wieder einbauen zu lassen. Nach Beratungen zwischen Orgelkommission, Denkmalamt und Kirchengemeinde wurde beschlossen, die kleine Orgel parallel zur Walcker-Orgel  renovieren zu lassen. So wurden das Instrument und die eingelagerten Original-Pfeifen  im Januar 2004 in die Werkstätte nach Bautzen transportiert, wo die Pfeifen in einem handwerklich aufwendigen Verfahren ausgebeult und wieder zum Klingen gebracht wurden. Auch konnte nun die alte Stimmtonhöhe von A = 415 Hz bei 19°C, also der barocke Kammerton, ermittelt werden.

Nach Freilegung einer Farbachse war es möglich, die ursprüngliche Gehäusefassung zu ermitteln, die nun in übermalter Fassung zu sehen ist.

Erst im Zuge dieser Restaurierung wurde festgestellt, dass die Orgel wohl im 19. Jahrhundert schon einmal leicht verändert wurde. Bei Freilegung der Farbachse kam eine holzfarbene Masurierung zu Tage wie sie typisch war für diese Zeit.

Damit  das klanglich reizvolle Orgelpositiv  weiterhin einer breiteren Nutzung zur Verfügung steht, soll es bis auf weiteres in der Pfarrkirche verbleiben.

Für Organisten stellt das kleine Instrument eine besondere Herausforderung dar, spielt man es doch im Stehen – was ungewöhnlich ist. Und das Publikum kommt in den Genuss, dem Interpreten auf die Finger zu schauen – was in Orgelkonzerten sonst eher selten vorkommt.

KMD Markus Grohmann  März 2012

Konzertprogramm-Neuhauser-Orgel-Konzerte 2012Unser Konzertprogramm 2012 der
Neuhauser
Orgel Konzerte
können Sie sich unter diesem Link als PDF-Datei herunterladen !

Eintrittskarte-Pater-Hugo-IEintrittskarten für die Konzerte /
Your contacts for ticket reservations:

Können Sie an den Vorverkaufsstellen:Eintrittskarte-Daniel-Roth-

  • Bücher & Co., Esslinger Straße 1 in Neuhausen
  • Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 in Neuhausen, sowie
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen
  • Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen
  • oder der Abendkasse / Tageskasse erwerben.

Gerne können Sie die Eintrittskarten per E-Mail vorbestellen. Schicken Sie daher Ihre Kartenwünsche ganz einfach an die E-Mail Adresse:

tickets@walcker-orgel-neuhausen-filder.de

So erreichen Sie uns:

WEB-Orgelfoerderkreislogo-mOrgelförderkreis Neuhausen auf den Fildern
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann
- Staatlich geprüfter Musiklehrer -
Klosterstrasse 6
D-73765 Neuhausen auf den Fildern
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Unseren Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann erreichen Sie /
Our Director of the Sacred Music can be reached by:
- Staatlich geprüfter Musiklehrer -
Phone: +49 - (0)7158-947456 or
e-mail: kirchenmusikbuero-neuhausen@t-online.de

Ihre Kontaktadresse für Informationen, Ihre Anregungen oder Wünsche für eine Orgelführung,....
Your contact for infos, requests for a guided tour of our organs, your feedback, ......:

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Sie sind Besucher  / you are visitor / vous etes visiteur    Nummer / number / numéro:

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    E-Mail Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann: 

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    Latest update Montag, 14. Mai 2012
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