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NEUHAUSEN: Silvesterkonzert mit dem Ludwigsburger Blechbläserquintett in der Kirche St. Petrus und Paulus
Vor der Walcker-Orgel musiziert das Ludwigsburger Blechbläserquintett, unterstützt von Schlagzeugprofessor Klaus Dreher am Schlagwerk. An der Orgel spielt der Ludwigsburger Bezirkskantor Martin Kaleschke. Foto: Bulgrin Von Markus Dippold Mit fröhlich jubilierenden Barockklängen und mächtigen, orchestral wirkenden Tönen der Spätromantik ist in Neuhausen das alte Jahr verabschiedet worden. In einem festlichen Silvesterkonzert in der Kirche St. Petrus und Paulus mit dem Ludwigsburger Blechbläserquintett wurden Werke von Bach, Händel und Mussorgski aufgeführt.Immer mächtiger schwellen die Klänge der Orgel an, kraftvoll dröhnen die Akkorde und Linien der fünf Blechbläser, getragen von unerbittlich dumpfen Tönen der Pauke. „Das große Tor von Kiew“ nennt Modest Mussorgski den letzten Satz seiner Komposition „Bilder einer Ausstellung“. Im Original für Klavier, hauptsächlich aber in der Orchester-Variante von Maurice Ravel bekannt, schildert dieses gut halbstündige Werk einen imaginären Gang durch ein Museum. Leitmotivisch kehrt eine schlichte Melodie, „Promenade“ genannt, wieder. Dann macht die Musik Station vor einem Dutzend Bilder, die Mussorgski in Töne fasst. Eleganz und Klangfarbenvielfalt In einer Bearbeitung für Blechbläserquintett, Orgel und Schlagwerk war diese klingende Malerei am Silvestertag in der voll besetzten Pfarrkirche St. Petrus und Paulus zu hören. Dunkel drohend setzt die Walcker-Orgel, gespielt vom Ludwigsburger Bezirkskantor Martin Kaleschke, beim geheimnisvollen „Gnomus“ ein, die tiefen Register mischen sich mit den tiefen Stimmen des Ludwigsburger Blechbläserquintetts (Matthias Jauß, Posaune, David Polkinhorn, Tuba). Einige Augenblicke später lauscht man den melancholischen Linien des Horns (Harald Domes) bei der Beschreibung eines alten Schlosses, turbulent geht es auf dem Markt in „Limoges“ zu und geradezu keck und ein bisschen drehorgelartig flattert das Geschehen in hohen Lagen beim „Ballett“ der Küken. Die Charakterstücke Mussorgskis wirken in dieser Instrumentierung stimmig, das Klangbild des Blechbläserquintetts ist einerseits homogen, vermischt sich andererseits gut mit der Orgel. Und die bildermächtige Komposition gibt den Instrumentalisten reichlich Gelegenheit mit Eleganz und Klangfarbenvielfalt zu überzeugen, was vor allem die beiden Trompeter Klaus Ulrich Dann und Hubertus von Stackelberg immer wieder in funkelnden, hohen Lagen demonstrieren. Für vielfältige Effekte sorgt Klaus Dreher, Schlagzeugprofessor an der Stuttgarter Musikhochschule, mit einer Vielzahl von Instrumenten. Mächtige Gong-Töne, fröhlich schnatternde Klänge des Schellenkranzes und immer wieder unerbittliche Rhythmen von Pauken und großer Trommel grundieren das Geschehen. Dafür gab es zu Recht vom begeisterten Publikum Ovationen im Stehen - und das machte auch die eher schwache erste Konzerthälfte vergessen. Drei Bearbeitungen von Werken Johann Sebastian Bachs hatten das Programm eröffnet. Die fünfstimmige Fuge „Sicut locutus est“ und die beiden figurativ verzierten Stücke „Freut euch, jubilieret“ und „Gloria“ waren eine nette, wenngleich wenig aussagekräftige Einstimmung in das Konzert. Eher problematisch fiel das anschließende Orgelkonzert B-Dur von Georg Friedrich Händel aus. Zwar begeisterte Martin Kaleschke mit flinken Fingern und hübschen Registrierungen, doch die Übertragung des originalen Streich-Orchestersatzes auf die fünf Blechbläser war wenig überzeugend. Zu sehr dominierten sie das Klangbild, häufiger fehlte die rhythmische Präzision. Artikel vom 02.01.2010 © Eßlinger Zeitung Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2009 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt. |
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Festliches Silvesterkonzert Donnerstag, 31. Dezember 2009, 16 Uhr Pfarrkirche St. Peter und Paul Neuhausen
Das international bekannte Ludwigsburger BlechbläserQuintett feiert 2009 sein Das Ludwigsburger BlechbläserQuintett Prof. Klaus Dreher (Stuttgart), Schlagwerk Martin Kaleschke (Ludwigsburg), Orgel Programm:
Vorverkauf in Neuhausen bei
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 10. Dezember 2009 |
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Persiflierter Marsch endet in Klangmasse NEUHAUSEN: Improvisationen an der Orgel interpretieren Grieshabers „Reutlinger Passion“ Von Rainer Kellmayer Vor 100 Jahren wurde HAP Grieshaber im oberschwäbischen Rot an der Rot geboren. In Würdigung dieses bedeutenden Künstlers erklangen bei einem Konzert in der Neuhäuser Pfarrkirche St. Petrus und Paulus Orgelimprovisationen zu Grieshabers Bilderzyklus „Die Reutlinger Passion“. Ergänzt wurde die Musik durch von Walter Jens adaptierte Texte der Matthäus- und Lukas-Evangelien.Der in den Jahren 1935 bis 1937 entstandene Zyklus ist geprägt von klaren schwarzen Liniengerüsten, die den Holzschnitten klare Kontur geben, und an Glasbildkunst erinnernde, licht aquarellierte Innenflächen. Die Figuren, teils Ganz-, teils Halbfiguren, füllen den Bildraum meist völlig aus, sprengen ihn gar gelegentlich - der Zyklus gewinnt damit eine Monumentalität, welche auf die späteren großformatigen Schnitte Grieshabers vorausweist. Es ergibt sich ein Gesamtbild vielfältigster Formen und Stationen des Lebens- und Leidensweges Jesu. Die von Pfarrer Alfred Kirsch vorgetragenen biblischen Texte unterstrichen diese inhaltliche Komponente eindrucksvoll. Damit fügten sich Bilder, Texte und Musik zur harmonischen Einheit. Kirchenmusikdirektor Willibald Bezler, emeritierter Orgelprofessor der Stuttgarter Musikhochschule, setzte mit seinen Improvisationen die Text- und Bildaussagen in Töne um: Die Musik entstand im Moment für den Moment. Dabei bediente sich Bezler einer breiten Ausdrucksskala, von schlichter Melodieformung über akkordische Verwebungen mannigfacher Art bis hin zu rastlosen Tonsequenzen. Immer wieder wurden zur Bereicherung des Tonfarbenspektrums percussive Elemente integriert, gelegentlich blitzten Anklänge an die Minimal-Music auf, und auch die Atonalität war kein Tabu. Melismatisch wurde in rezitativischem Stil das „Magnificat“ intoniert, die „Sendung der Jünger“ erklang mal mit filigranen Tonsequenzen, mal mit dichten Akkordschichtungen durchwoben. Bezler scheute sich auch nicht, bei „Pilatus“ einen deutschen Armeemarsch zu persiflieren, der sich jedoch zunehmend in seine tonalen Bestandteile auflöste und schließlich in einer bedrohlichen Klangmasse endete.Versöhnlichere Töne schlug der Organist dann mit Sequenzen des Chorals „O Haupt voll Blut und Wunden“ an, und bei der Kreuzigung kam das volle Werk der Walcker-Orgel zum Einsatz. So setzte Bezler Stein für Stein ein bunt schillerndes Mosaik zusammen, ließ beim „Auftrag Jesu“ in gewaltigen Steigerungen aus dem Nichts apokalyptische Klangwelten wachsen und setzte bei der „Wiederkunft Christi“ mit vollem Tutti einen gewaltig dröhnenden Schlusspunkt. Artikel vom 17.11.2009 © Eßlinger Zeitung Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2009 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt.
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Einladung zum Orgelkonzert zu Bildern von HAP Grieshaber wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel Konzerte“ in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern ein. Es wird am Sonntag, den 15. November um 19:00 Uhr stattfinden. Prof. KMD Willibald Bezler aus Ellwangen, Orgel, wird zu wiederentdeckten Bildern von HAP Grieshaber imprvisieren Eintrittskarten zu 10,- Euro (8,- Euro germässigt) können Sie an den Vorverkaufsstellen:
Im Jahre 2002 wurde ihm der Kirchenmusik-Kompositionspreis des Landes Baden-Württemberg verliehen. Kompositorische Tätigkeit und Konzerte im In- und Ausland, hauptsächlich mit Improvisationen zu Texten, Filmen und Kunstwerken zeichnen sein Profil als Konzertorganist aus. CDs und Publikationen vor allem zu „Musik im Gottesdienst“ und „Klang im Raum“ zählen mit zu seinem künstlerischen Wirken. Der in Rot an der Rot geborene HAP Grieshaber verbrachte seine Schulzeit von 1915–1926 zuerst in Nagold und später in Reutlingen, wo er 1926-1927 auch eine Schriftsetzerlehre absolvierte. Nach abgelegtem Examen an der Kunstgewerbeschule betrieb HAP Grieshaber zunächst mit seinem Studienfreund und Lithographen Erich Mönch das graphische Atelier "Igel". Zwischen 1926-1928 studierte er Kalligraphie in Stuttgart und setzte seine Studien von 1928 bis 1931 in London und Paris fort. Zwischen 1931 und 1933 führten ihn seine Reisen nach Ägypten und Griechenland. Zu Beginn der NS-Herrschaft 1933 mit einem bis 1940 andauernden Berufsverbot belegt, hielt er sich in dieser Zeit als Hilfsarbeiter in Reutlingen über Wasser. 1940 wurde Grieshaber als Soldat in die Wehrmacht eingezogen und war u. a. in Hagenau im Elsass stationiert. 1945 geriet er in einjährige Kriegsgefangenschaft und wurde in Mons (Belgien) interniert. 1947 kehrte er in den Reutlinger Raum zurück, wo er ab dieser Zeit an der Ostflanke der bei Eningen, einer unmittelbaren Nachbargemeinde Reutlingens, lebte und arbeitete. 1950 wirkte er an der Neugründung des Deutschen Künstlerbundes mit. Zwischen 1951-1953 arbeitete er als Lehrer an der Bernsteinschule bei Sulz am Neckar und wurde 1955 Nachfolger Erich Heckels an der Kunstakademie Karlsruhe, wo er bis 1960 lehrte. Er war Herausgeber von Zeitschriften wie dem "Engel der Geschichte". In den folgenden Jahren erhielt Grieshaber verschiedene Preise und Auszeichnungen; so 1957 den Oberschwäbischen Kunstpreis, 1961 den Kunstpreis der Stadt Darmstadt, 1962 den Cornelius-Preis der Stadt Düsseldorf, 1968 den Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes, 1971 den Dürer-Preis der Stadt Nürnberg und 1978 den Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig. Gemeinsam mit Rolf Szymanski begründet er den Jerg-Ratgeb-Preis, der 1977 als erstem dem Bildhauer Rudolf Hoflehner verliehen wurde. Zu seinem 70. Geburtstag 1979 wurden große Retrospektiven in vielen Museen in beiden Teilen Deutschlands gezeigt. Letztmalig wurde Grieshaber 1980 mit dem Kunstpreis der Stadt Konstanz ausgezeichnet. 1981 starb Grieshaber im Alter von 72 Jahren in Eningen unter Achalm. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 18. Oktober 2009 |
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Fantastische Stimm- und Klangdisziplin bei den Aurelius Sängerknaben Calw
Hier musste sich selbst ein geschultes Ohr erst auf die archaischen Klänge und die Gelassenheit vergangener Zeiten einlassen. Nach dem Wechsel auf die Orgelempore sangen die Sängerknaben Werke mit Orgelbegleitung. An der historischen E.F.Walcker-Orgel von 1854 saß der Nürtinger Bezirkskantor Michael ČCulo, der es verstand, der Orgel die passenden Klänge zur Chorbegleitung bei Motetten der Romantik und Moderne zu entlocken. Stellvertretend für diesen Konzertteil sei die Motette „Tu es petrus“ von Gabriel Fauré genannt, die unterstützt durch den Nachhall der großen Pfarrkirche dem Patronatstag einen angemessenen feierlichen und passenden musikalischen Abschluss verlieh.
Das Chorkonzert war gut besucht. Ganz besonders begrüßen konnten wir unsere Ehrengäste Frau Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin und MdB des Landkreises Esslingen für die SPD, Herrn Markus Grübel, MdB des Landkreises Esslingen für die CDU und Herrn Regierungsvizepräsident a.D. Dr. Horst Rapp. Trotz ihrer stets voller Terminkalender nehmen sich unsere Ehrengäste immer wieder die Zeit, nach Neuhausen zu kommen worüber wir uns sehr freuen. Frau Roth hatte es sich nicht nehmen lassen, uns nach dem Konzert zu unserem gemütlichen Beisammensein zu beleiten. Dies bot erneut die Gelegenheit, das Konzert nochmals Revue passieren zu lassen aber auch über tagesaktuelle politische Themen zu diskutieren. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 19. Juli 2009 |
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Leitungsteam des Orgelförderkreises zu Gast bei MdB Karin Roth in Berlin
Die erste Reiseetappe war Stuttgart, wo uns der ICE am Hbf bereits erwartete. Zusammen mit rund 40 weiteren ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Esslingen bestiegen wir den Zug, der pünktlich in der Hauptstadt Berlin ankam. Die gesamte Gruppe setzte sich aus dem Leitungsteam des Orgelförderkreises Neuhausen auf den Fildern, BuntES aus Esslingen (Unterstützung von Bürgern mit Migrationshintergrund), dem Stadtseniorenrat Esslingen, der Zehntscheuer Deizisau (Aktivitäten für Senioren), der Agenda Klima und der AG Hospiz Esslingen zusammen. Die 4-tägige Reise bot uns die Möglichkeit, die Arbeit der anderen Gruppen in den jeweiligen Gemeinden des Kreises kennen zu lernen und uns darüber auszutauschen. Natürlich haben wir die Gelegenheit kräftig genützt, um für unsere Konzertreihe "Neuhauser Orgel Konzerte" fleißig Reklame zu machen! Das Programm wurde von den Büros von Frau Roth in Esslingen und Berlin zusammen mit dem Bundespresseamt perfekt zusammengestellt. Der Tag begann bereits um 8.30 Uhr und endete meist spät in der Nacht. Die wichtigsten Stationen waren der Reichstag mit einer Führung in den Plenarsaal des Bundestages, das Bundeskanzleramt mit einer Führung an den Kabinettstisch der Bundesregierung, das Auswärtige Amt mit einer Präsentation der Aufgabengebiete deutscher Außenpolitik, das Bundesverkehrsministerium, wo uns Frau Roth u. a. brandaktuell über den Vertragsabschluss zum Projekt "Stuttgart 21" durch Herrn Tiefensee informierte und das Willy-Brandt Haus, vvo wir einen Einblick in die Parteiarbeit der SPD gewinnen konnten. Die Reisegruppe konnte sich so insgesamt einen recht guten Einblick in das Funktionieren unserer Demokratie verschaffen. Aber auch die Geschichte kam nicht zu kurz. Beeindruckend und sehr bewegend war die Führung in der Gedenkstätte "Deutscher Widerstand" und der Graf Stauffenberg-Gedenkstätte, die die Erinnerung an das mutige Eintreten für Gerechtigkeit und Freiheit vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger, gerade auch aus Württemberg und unserer Diözese, hochhält. Nicht weniger berührend war der Besuch der Open Air-Ausstellung der "Topographie des Terrors" in der Niederkirchner Straße, der Stelle, an der sich die Folterzellen der Gestapo und der SS befanden und in denen viele rechtschaffene Frauen und Männer auf zum Teil grausamste Weise ihr Leben lassen mussten. Nur weiterempfehlen können wir einen Besuch im Jüdischen Museum in Berlin. Wir alle waren sehr von der exzellenten Aufarbeitung der deutsch-jüdischen Geschichte seit dem Beginn der Diaspora ( - 70 n. Chr.) beeindruckt. Das Museum arbeitet den Stoff didaktisch perfekt auf und präsentiert ihn mit einer ganzen Palette von Darstellungsformen, d.h. mit ganz einfachen, spielerischen Mitteln bis hin zu Multimedia-Präsentationen und PC's. Hier konnten wir uns einige wichtige Anregungen für die geplante museale Präsentation unseres Orgelprojektes holen! Ein Besuch lohnt sich wirklich. Natürlich kamen auch das Gespräch und das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz. Karin Roth hatte es sich nicht nehmen lassen immer wenn es ihr Zeitplan erlaubte, uns, die Gäste aus der Heimat zu begleiten und mit uns Gespräche zu führen. Das Bild entstand beim Fototermin mit Frau Roth auf dem Dach des Reichstagsgebäudes. Eindrucksvoll und romantisch war eine Fahrt auf der Spree verbunden mit einem Abendessen an Bord des Ausflugsschiffes. So zogen in abendlicher Stimmung ein Gebäude bzw. Denkmal nach dem anderen an uns vorbei und wir konnten sie so von einer ganz anderen Perspektive aus nochmals betrachten. Die berühmte "Berliner Luft" hat uns allen gut getan und nach dieser schönen Reise hat der eine oder andere ohne Zweifel "noch einen Koffer in Berlin ..." Ein herzliches Dankeschön für die perfekte Organisation der Reise geht an Frau Liz Zeidan aus dem Büro von Frau Roth in Esslingen. Bei Frau Roth bedanken wir uns sehr herzlich für die Einladung nach Berlin. Wir wünschen uns, dass sie sich auch weiterhin so vehement und leidenschaftlich für die Anliegen und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes einsetzt. Dies tut sie, wie jeder verspüren konnte, von ganzem Herzen. Dr. Helmut Thomas Eisele Vorsitzender Neuhausen auf den Fildern, den 12. Juli 2009 |
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Einladung zum nächsten Konzert mit den Aurelius Sängerknaben Calw am 28. Juni 2009 Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel Konzerte“ in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern ein. Es wird am Sonntag, den 28. Juni um 19:00 Uhr stattfinden.
In den letzten Jahren entwickelte sich der gemischte Chor zu einem gefragten Klangkörper, der mit eigenen A-cappella-Programmen und Oratorien auftritt. Der Chor arbeitete mit namhaften Orchestern zusammen – beispielhaft seien die Wiener Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, das Radiosinfonieorchester Stuttgart und die Staatskapelle Berlin genannt. Immer wieder konzertiert das Ensemble unter bekannten Dirigenten, darunter Claudio Abbado, Herbert Blomstedt, Sylvain Cambreling, Michael Gielen, Krzysztof Penderecki und Carl St. Clair. Neben den chorischen Auftritten haben sich die Aurelius Sängerknaben Calw in den vergangenen Jahren auch im Bereich der Knabensolisten einen Namen gemacht. So singen die Aurelius Sängerknaben Calw regelmäßig das Terzett in Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ an in- und ausländischen Bühnen, u.a. an der Staatsoper Berlin Unter den Linden, an der Komischen Oper Berlin, an der Oper Frankfurt, am Württembergischen Staatstheater Stuttgart. Weiterhin waren die Solisten der Aurelius Sängerknaben Calw zu Gast bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, beim Mozartfest Würzburg sowie an den Opernhäusern von Straßburg, Nizza, Toulouse, Lissabon und Madrid. Die Aurelius Chorknaben erhielten zahlreiche Preise. Der Chor ist eine Abteilung der Musikschule Calw in Trägerschaft der Stadt Calw mit Unterstützung namhafter Sponsoren. Im Konzert in Neuhausen erklingen Motetten herausragender Komponisten wie Monteverdi, Schütz, Palestrina, Byrd, Fauré, Mendelssohn, Bruckner, Rheinberger und Miskinis. Diese Namen lassen eine höchst anspruchsvolle Darbietung der rund 60 Chorknaben erwarten. Bezirkskantor Michael ČCulo spielt zudem auf der E.F.Walcker-Orgel von 1854 zwei Orgelwerke von Mendelssohn und Karg-Elert. Der Preis für die Eintrittskarten beträgt 12,- Euro, ermäßigt 10,- €. Die Eintrittskarten können Sie an den Vorverkaufsstellen:
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 7. Juni 2009 |
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Gewaltige Blöcke neben leisen Tönen NEUHAUSEN: Konrad Klek interpretiert Orgelwerke von Johann Georg Herzog auf der Walcker-Orgel Von Rainer Kellmayer In den Kreis der großen Jubilare Händel, Haydn und Mendelssohn Bartholdy reiht sich auch Johann Georg Herzog ein: Der bedeutende Organist und Musikdirektor der Universität Erlangen verstarb vor 100 Jahren. Um die Erinnerung an diesen zu seiner Zeit bedeutenden Musiker wach zu halten, spielte einer seiner Nachfolger, der derzeit amtierende Universitätsmusikdirektor Konrad Klek, eine CD mit Werken Herzogs ein. „Wir sind weit herumgefahren, um eine Orgel zu finden, die dem Instrument Herzogs entspricht“, erläuterte Klek. In Neuhausen wurde man schließlich fündig - die 2006 restaurierte Walcker-Orgel kommt dem Instrument, für welches Herzog komponierte, sehr nahe. In einem Konzert in der Neuhäuser Pfarrkirche St. Petrus und Paulus stellte Konrad Klek jetzt Teile der CD vor. „Dieses Konzert ist ein Dankeschön an die Katholische Kirchengemeinde Neuhausen und an Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann für die Unterstützung der CD-Produktion“, ergänzte Klek.In seinem Festpräludium op. 67,9 verarbeitete Johann Georg Herzog den Choral „Großer Gott, wir loben dich“ in kunstvoller Weise. Mit Präzisionsarbeit an Pedal und Manualen ging Klek ans Werk, sorgte für Trennschärfe der Töne und damit für ein sehr transparentes Klangbild. Interessante, sensibel angelegte Registerspiele hörte man im Andante op. 60, dann erstrahlte die Orgel im nachfolgenden Risoluto op. 54,5 in voller Pracht. Herzog bewegt sich bei seinen Orgelkompositionen, die zumeist Miniaturen sind, in verhaltenen Klangwelten. Ein Paradebeispiel ist das Andante op. 52,1 mit seiner meditativen Atmosphäre. Dass er auch anders konnte, zeigte eine Auswahl aus den sechs Tonstücken op. 45. Hier standen neben leisen Tönen gewaltige Blöcke, die Orgel brauste auf und durchschritt alle klanglichen Möglichkeiten.Kontraste setzte der Tenor Robert Morvai. Er ist nicht nur ein veritabler Sänger, sondern auch ein profunder Tonmeister: Morvai hatte den technischen Part bei der Produktion der Herzog-CD übernommen. Mit Klek am Hieronymus-Spiegel-Orgelpositiv sang er Ausschnitte aus Carl Philipp Emanuel Bachs „Herrn Professor Gellerts Geistliche Oden und Lieder“. Über dezentem Orgelklang entfaltete sich Morvais Stimme in tenoralem Glanz. Dabei entwickelte er virile Strahlkraft, ließ meditativen Schmelz einfließen, blieb jedoch stets auf der Spur klarer Diktion. Mit opernhaftem Gestus sang Morvai von der Orgelempore herab das Osterlied op. 28,4 von Josef Rheinberger, um sich dann bei Elias Oechslers „Nach dir verlangt mich, o Herr“ geschmeidiger Kantilenenkunst zu widmen. Kompositionen aus dem Umfeld Johann Georg Herzogs ergänzten das Programm. Werke von Johann Christian Heinrich Rinck und das Andantino op. 167,4 Josef Rheinbergers fügten sich nahtlos ein. Artikel vom 20.05.2009 © Eßlinger Zeitung Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2009 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt.
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Einige Erläuterungen zum nächsten Konzert für Orgel und Gesang
Nach dem Studium der Evangelischen Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Bielefeld-Bethel, an der Universität Tübingen, im Evangelischen Stift Tübingen und an der Universität München erfolgte ein weiteres Studium der Kirchenmusik, das Konrad Klek mit dem A-Examen ebenfalls in München abschloss. Bis 1989 arbeitete Konrad Klek in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg als Pfarrer, um dann ab Dezember 1989 eine Stelle als Bezirkskantor in Nürtingen anzutreten. 1996 erfolgte die Promotion (zum Dr. theol.) an der Universität Hamburg. Ab 1994 arbeitete Klek als Lehrbeauftragter für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik in Esslingen, der jetzigen Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen. Seit dem Sommersemester 1999 lehrt Konrad Klek als Professor für Kirchenmusik an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Erlangen. Diese Aufgabe ist verbunden mit dem Amt eines Universitätsmusikdirektors.
Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Interpretation der lyrischen Partien der Oratorien von Mendelssohn, Bruckner, Rossini, Haydn und der stimmlich dramatischeren Partien, wie bei Verdi, Janacek, Kodály und Rubinstein und Puccini. Als Opernsänger war er am Staatstheater Stuttgart zu Gast und in zahlreichen anderen konzertanten Opernaufführungen zu hören. Engagements führten ihn nach USA, Kanada, Frankreich, Niederlande, Belgien, Israel, Ungarn, Kroatien, Litauen, Estland, Italien, Schweiz und Polen. Das Konzert ist dem 100. Todestag des Komponisten Johann Georg Herzog gewidmet. An diesem Tag wird erstmalig die neue CD mit Werken von J.G. Herzog von Prof. Klek der Öffentlichkeit präsentiert, die auf unserer Eberhard Friedrich Walcker - Orgel aufgenommen wurde. Natürlich kann diese CD am Ende des Konzertes käuflich erworben werden! Wir dürfen uns auf einen weiteren Höhepunkt unserer Konzertreihe freuen! Der Preis für die Eintrittskarten beträgt 10,- Euro, ermäßigt 8,- €. Die Eintrittskarten können Sie an den Vorverkaufsstellen:
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 3. Mai 2009 |
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Orgelkonzert mit Prof. David Sanger und internationale Besucher
Viel Applaus wurde am Ende für das anspruchsvolle Konzertprogramm gespendet. Orgelwerke von Mendelssohn standen zu dessen 200. Geburtstag im Mittelpunkt. Assistiert wurde dem Konzertorganisten von zwei Studenten aus der Slowakei und aus Ungarn, die derzeit in Stuttgart bei Prof. Jon Laukvik (Oslo/Stuttgart) studieren. So bot sich auf der Neuhäuser Orgelempore eine ganz internationales Bild! Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 3. Mai 2009 |
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Professoren aus Budapest zu Gast
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 3. Mai 2009 |
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Orgelführung für Erstkommunionkinder
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 3. Mai 2009 |
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Einladung zum nächsten Konzert für Orgel und Gesang am 17. Mai 2009 Schon heute laden wir Sie sehr herzlich zu unserem nächsten Konzert in die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus nach Neuhausen ein. Es wird am 17. Mai um 19 Uhr stattfinden.
Der Preis für die Eintrittskarten beträgt 10,- Euro, ermäßigt 8,- €. Die Eintrittskarten können Sie an den Vorverkaufsstellen:
Wir freuen uns auf Ihren Konzertbesuch! Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, Ostern (12. April) 2009 |
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Festtage für die Königin der Instrumente NEUHAUSEN: Konzertreihe in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus David Sanger aus London eröffnet in der Pfarrkirche St. Peter und Paul die Orgel-Konzertreihe.Foto: e (kh) - Zwei historische Orgeln in einer Kirche sind eine Seltenheit, zumal zwei „gut spielbare“, wie Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann sagt. Aber nicht nur deshalb ist die Orgelkonzertreihe in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen etwas Besonderes. Grohmann legt Wert darauf, international renommierte Organisten für die Konzerte zu engagieren.
Ein Orgelkonzert mit Gesang folgt am 17. Mai um 19 Uhr. Professor Konrad Klek (Orgel) und der Tenor Robert Morvai führen Werke des romantischen Komponisten Johann Georg Herzog anlässlich von dessen 100. Todestag auf, außerdem Werke von Ph. E. Bach, Rinck, Rheinberger, Oechsler und J.G. Herzog. Die Aurelius Sängerknaben Calw geben am 28. Juni um 19 Uhr ein Chorkonzert. Die künstlerische Leitung hat Bernhard Kugler, auf der Orgel spiel Michael Culo. Zu hören sind Lobgesänge von Schütz, Palestrina, Gretchaninoff und Fauré sowie das Magnificat von Arvo Pärt. Für Kinder gibt es im Rahmen des Neuhäuser Fleckenherbstes am 11. Oktober um 14 Uhr eine Orgelführung mit Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann. Zum 100. Geburtstag von HAP Grieshaber gibt es am 15. November, um 19 Uhr ein Konzert mit Orgelimprovisationen zum Bilder-Zyklus „Reutlinger Passion“. Es musiziert Professor Willibald Bezler. Den Abschluss bildet am 31. Dezember um 16 Uhr das festliche Silvesterkonzert, mit dem Ludwigsburger Blechbläser-Quintett sowie Orgel und Schlagwerk. Aufgeführt werden „Bilder einer Ausstellung” von Mussorgskij und andere Werke. Kantorei bei der Priesterweihe Markus Grohmann achtet normalerweise darauf, dass in der Konzert reihe auch die eigene Kantorei auftritt. In diesem Jahr ist das nicht möglich, weil Bischof Gebhard Fürst die Neuhäuser Kirchengemeinde gebeten hat, am 11. Juli den großen Gottesdienst für die Priesterweihe auszurichten. Deshalb entfällt das für Juli geplante Konzert. Karten gibt es im Vorverkauf im „Orgelshop“ im katholischen Pfarramt freitags von 9.30 bis 10.30 Uhr, bei Bücher & Co, Esslinger Straße 1, Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7, der Volksbank Filder, Schlossplatz 13, sowie an der Abendkasse. Artikel vom 25.03.2009 © Eßlinger Zeitung Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2009 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt. |
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Eröffnung Konzertreihe 2009 mit
Seine zahlreichen internationalen Konzertreisen führten ihn immer wieder nach Skandinavien. Er studierte zunächst in London an der Royal Academy of Music und dann bei Susi Jeans, Marie-Claire Alain und kurz auch bei Anton Heiller. Er spielte etliche CDs ein, darunter die Orgelsinfonien von Louis Vierne, das vollständige Orgelwerk von Franck und eine Auswahl kleinerer Stücke von Lefébure-Wély. Letztere wurden auf dem neuen Instrument im Stile Cavaillé Colls am Exeter-College aufgenommen. Beim Bau dieser Orgel war Sanger schon als Berater tätig gewesen. Weiter spielte er 8 CDs mit Orgelmusik von J.S. Bach für Meridian Records ein, von denen die letzte an der im historischen Stil neu konstruierten Carsten Lund-Orgel in der Kopenhagener Garnisonskirche aufgenommen wurde. Als Berater arbeitete er mit der Firma Harrison und Harrison an der Restaurierung der Usher-Hall-Orgel in Edinburgh, wo er auch mit J.W. Walker an der großen Orgel in St. Cuthbert arbeitete. Ein anderes Projekt, das er derzeit begleitet, ist die Sanierung der im Bach-Stil gebauten Orgel für die Universität von Strathclyde, und bereits vollendet ist die Carsten-Lund-Orgel in der Trinity-Hall in Cambridge. Sangers Tätigkeit als Jury-Mitglied bei diversen internationalen Orgelwettbewerben führten ihn nach St. Albans, Dublin, Paisley, Speyer, Biarritz, Alkmaar, Nürnberg und Odense. Einige Jahre lang war er Professor für Orgel an der Royal Academy of Music sowie Gastdozent für Orgelstudien am Royal Northern College of Music und gibt seit über 25 Jahren Orgelunterricht an den Universitäten von Oxford und Cambridge. Gelegentlich komponiert er Werke für Orgel sowie für Streicher und Chöre.
Bei seinem Konzert bei uns in Neuhausen steht der diesjährige 200. Geburtstag des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy im Mittelpunkt. 4 Orgelwerke von ihm auf unserer Walcker-Orgel werden sich wie ein roter Faden durch das Programm ziehen. Zu Beginn spielt David Sanger aber auf unserem Spiegel-Orgelpositiv 4 Stücke des in England berühmten klassischen Komponisten Samuel Wesley, der 1766-1837 gelebt und einen hervorragenden Ruf als Organist genossen hat. Aber auch ein Orgelwerk seines Sohnes Samuel Sebastian Wesley erklingt in unserem Konzert. Besonders gespannt sein dürfen wir auf eine Passacaille des modernen Komponisten Frank Martin (1890-1974) in der Mitte des Konzertes. Martin wurde wie seinerzeit auch Mendelssohn durch die fantastische Wirkung der großen Bach-Passionen wesentlich in seinem Schaffen beeindruckt und beeinflußt. Der Preis für die Eintrittskarten beträgt 10,- Euro, ermäßigt 8,- €. Die Eintrittskarten können Sie an den Vorverkaufsstellen:
Hier ist der Link auf die Webseite von David Sanger Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 15. März 2009 |
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Christliche Werte als Kompass für die Krise NEUHAUSEN: Bischof Gebhard Fürst bemängelt bei CDU-Neujahrsempfang das Fehlen einer ethischen Grundorientierung „Wirtschaftliches Handeln braucht einen moralischen Kompass“, sagte Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, am Montagabend beim Neujahrsempfang der CDU Neuhausen. Eine Ursache für die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise sei, dass in der globalisierten Welt Werte wie soziale Gerechtigkeit abhanden gekommen seien. „Wenn es nur noch um das Machbare geht, leidet der Mensch und seine Würde.“ Von Harald Flößer
Papst in Schutz genommen Auf die Diskussion um die umstrittene Pius-Bruderschaft ging der Bischof in seinem Vortrag nur beiläufig ein. Fürst hatte sich, wie berichtet, als erster katholischer Oberhirte in Deutschland von der Entscheidungs des Vatikans, die vier Traditionalisten-Bischöfe wieder in die Kirche aufzunehmen, distanziert. Ungeachtet seiner Kritik nahm Fürst Papst Benedikt später in Schutz: „Die positive Einstellung des Papstes zu den Juden war und ist über jeden Zweifel erhaben.“ Es sei deshalb unangebracht, das Oberhaupt der katholischen Kirche zu immer neuen Klarstellungen aufzufordern. Genau das, wofür er die christlichen Werte hält, bekam Bischof Fürst vom CDU-Ortsvorsitzenden Bewer als Geschenk überreicht: einen Kompass. Dem Jugendsingkreis reichten die Taktansagen von Markus Grohmann, sich sicher durch die Welt der Spirituals zu bewegen - sehr zur Freude der Zuhörer im Ochsensaal. Für die musikalischen Beiträge spendeten sie den jungen Sängerinnen und Sängern viel Applaus. Artikel vom 11.02.2009 © Eßlinger Zeitung Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2009 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt. |
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Orgelförderkreis beim 60. Geburtstag von Karin Roth eingeladen
Die Laudatoren Klaus Mehrens, ehemaliges IG Metall-Vorstandsmitglied und Wegbegleiter aus Hamburger Zeiten, und Ute Vogt, baden-württembergische SPD Landesvorsitzende, zeichneten den persönlichen Werdegang von Karin Roth und ihr vielfältiges Wirken in unserer Gesellschaft nach. Besonders wohlwollend nahmen die Gäste die Auflistung Ihrer Hilfestellungen bei den verschiedenen verkehrstechnischen Baumaßnahmen in vielen Gemeinden des Landkreises Esslingen auf. Hier wissen wir unsere Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am rechten Platz. Die Abgeordnete im Deutschen Bundestag ist aber nicht nur politisch sehr aktiv, sondern unter anderem Mitglied der Naturfreunde, des Kunstvereins Esslingen, des Freundeskreises der Württembergischen Landesbühne Esslingen, der Samariterstiftung „Zeit für Menschen“, des VdK und des Fördervereins der Volkshochschule Esslingen. Kultur ist ihr besonderes Steckenpferd.
Ihr Interesse an unserer Konzertreihe bestärkt uns darin, die Arbeit und die Mühen auch weiterhin auf uns zu nehmen, die Konzerte auch in Zukunft durchzuführen. Frau Roth wünschen wir im Namen der Mitglieder der Orgelförderkreises Neuhausen alles Gute, viel Gesundheit und die Beharrlichkeit und Kraft, sich weiterhin für die Menschen einzusetzen. Markus Grohmann Dr. Helmut Thomas Eisele Neuhausen auf den Fildern, den 15. Februar 2009 |
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