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Herzlicher Dank dem Orgelkiosk-Team!
Eine kleine Überraschung war in diesem Jahr der Besuch unseres Mitgliedes Roman Rizzi und seiner Frau Rita aus Latsch in Italien. Er hat uns einige seiner rosaroten Äpfel von seiner Obstanlage in Mantua zum Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt mitgebracht. Dafür ein herzliches: Molto Grazie!
Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 20. Dezember 2007 |
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Einladung zum festliches Silvesterkonzert Montag, 31. Dezember, 16 Uhr, Pfarrkirche St. Petrus und Paulus Neuhausen.
Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 20. Dezember 2007 |
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Farbig und frisch 27.11.2007 NEUHAUSEN: Uraufführung der „Missa Laeta“ in St. Peter und Paul Von Rainer Kellmayer
Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung Wiedergabe der Bilder mit freundlicher Genehmigung von Roberto Bulgrin ©Esslinger Zeitung 2007 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt. |
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Für die eigenen Chöre komponiert 20.11.2007 NEUHAUSEN: Uraufführung der frohen Messe „Missa Laeta“ von Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann am Sonntagabend Von Elke Eberle Dass ein Kirchenmusiker Werke für eine Orgel schreibt ist nicht ungewöhnlich. Etwas ungewöhnlicher ist es, wenn er ein Chorwerk schreibt, das genau auf die Chöre seiner Kantorei zugeschnitten ist und alle Generationen miteinander vereint. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann aus Neuhausen hat so ein Werk geschaffen. Seine „Missa Laeta“ wird am Sonntag, 25. November, um 18 Uhr uraufgeführt. Seit März dieses Jahres arbeitet der Musiker des Dekanats Esslingen an der Komposition der 13-teiligen „Missa Laeta“, einer frohen Messe. Vor ein paar Wochen hat Markus Grohmann die Instrumentalsätze und die Chorstimmen des Werks fertig gestellt. Zumindest fast. Grohmann spielt den Klavierpart während der Uraufführung selbst. Kein leichtes Unterfangen, aber aus den Umständen heraus gewachsen: Der Klavierauszug ist noch nicht zu Papier gebracht. Bisher wenig Literatur Seit 20 Jahren ist der 44 Jahre alte studierte Kirchenmusiker Organist und Chorleiter in Neuhausen. In der Tradition seiner Vorgänger stellt er hohe Anforderungen an die Sängerinnen und Sänger der Chöre. Diese haben bei verschiedenen Gelegenheiten gezeigt, dass ihr Niveau hervorragend ist und ihre Präsenz mitreißend. Außer den Spatzen, dem Chor mit den jüngsten Kindern, sind alle Chorgruppen, der Kinder- und der Jugendsingkreis, die Knabenschola und der Erwachsenenchor in das Werk integriert. „Mir ist es wichtig, dass die Generationen zusammen klingen. Dafür gibt es bisher wenig Literatur“, erklärt Grohmann. Die Komposition hat er genau auf das Niveau und den Tonumfang seiner Chöre abgestimmt. Insgesamt sind es mehr als 120 Mitwirkende, vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Auch fünf Instrumentalisten wirken an Schlagwerk und Pauke, Posaunen und Trompeten mit. Die Texte der „Missa Laeta“ stammen von dem Theologen und Pädagogen Hermann Schulze-Berndt aus Niedersachsen. Es ist die dritte Zusammenarbeit der beiden, nach den Liedkantaten „Feueratem“ von 1999 und „Herr der Zeit“ aus dem Jahr 2001. Beide Kantaten sind in einem Münchner Verlag erschienen und sind bundesweit sehr beliebt. Jetzt wagten sie sich an eine katholische Messe. Deren Form folgt einer weltweit einheitlichen, genau festgelegten Liturgie. Neben dem Ordinarium als Grundgerüst mit fest gelegten Texten beinhaltet sie das Proprium, einen Teil, in dem Inhalte und Texte je nach Tag wechseln. Doch auch die festgelegten Texte erlauben Schulze-Berndt Freiheiten, indem er sie, ohne ihre inhaltliche Aussage zu verändern, paraphrasiert. Die neu entstandene Textgrundlage ermöglichte es Grohmann, facettenreich und lebendig zu komponieren und verschiedene Musikstile miteinander zu kombinieren. „Es ist nicht einfach, einen guten Texter zu finden. Der Text ist die Grundlage für eine Chorkomposition und entscheidet mit, ob sie gelingt“, sagt Grohmann. In Hermann Schulze-Berndt hat er nicht nur einen versierten und kreativen Texter gefunden, sondern auch einen fachkundigen Theologen. Publikum soll mitsingen Bisher ist die „Missa Laeta“ noch nie in voller Länge und gemeinsam mit allen Musikern erklungen. Erst bei der Generalprobe am Tag vor der Aufführung werden alle Musikerinnen und Musiker das hören, was bisher nur im Kopf des Komponisten zu einer inneren Einheit gefunden hat. Das Publikum wird integriert: Es ist eingeladen, beim Refrain des Schlussliedes mitzusingen. Die „Missa Laeta“ wird am Sonntag, 25. November, um 18 Uhr in der katholischen Kirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen uraufgeführt. Karten gibt es in Neuhausen im katholischen Pfarramt, Klosterstr. 10, freitags 9.30 bis 11 Uhr, bei Bücher & Co, Esslingerstraße 1, Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 und in der Volksbank Filder, Schlossplatz 13, sowie ab 17.15 Uhr an der Abendkasse. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2007 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt. |
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Neue Komposition von Markus Grohmann Mehr als 120 Mitwirkende präsentieren in Neuhausen die "Missa Laeta" NEUHAUSEN. Die Noten sind geschrieben, kopiert und verteilt. Nun gilt es, bis zum 25. November kräftig zu üben: Wenn die "Missa Laeta" ihre Premiere feiern wird, sollen nicht nur die Generationen, sondern auch die Töne miteinander harmonieren. 17.11.2007 - aktualisiert: 17.11.2007 06:14 Uhr Mit freundlicher Genehmigung der Stuttgarter Zeitung online
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Uraufführung der “Missa Laeta” in Neuhausen Über 120 Mitwirkende führen neue Komposition von Markus Grohmann auf Neuhausen/Filder. Am Sonntag, 25.November, 18.00 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Neuhausen die Uraufführung der „Missa Laeta“ statt. Das 13-teilige Chorwerk wurde von Markus Grohmann in lebendiger und abwechslungsreicher musikalischer Sprache komponiert. Die Textvorlagen stammen von Hermann Schulze-Berndt. Mitwirkende sind Kindersingkreis, Knabenschola, Jugendsingkreis und Chor der Kantorei St. Peter und Paul Neuhausen. Als Instrumentalisten wirken mit: Armin Hann und Josef Herzog, Trompeten; Uli Gutscher und Eberhard Budziat, Posaunen; Albrecht Volz, Pauken und Schlagwerk. Die Leitung hat vom Flügel aus Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann. Karten sind im Vorverkauf in Neuhausen sowie ab 17.15 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt! Seit 9 Jahren arbeiten der Musiker Markus Grohmann (Jg. 1962) und der Texter Hermann Schulze-Berndt aus Niedersachsen musikalisch zusammen und Werke wie „Feueratem“ und „Herr der Zeit“ aus der Feder der beiden erfreuen sich inzwischen bundesweit großer Beliebtheit. Beide Stücke wurden bei einem bekannten Münchener Musikverlag mit CD verlegt. Hermann Schulze-Berndt (Jg. 1958) ist Oberstudienrat im niedersächsischen Bad Bentheim und gelernter Religionspädagoge und Altphilologe. Im Norddeutschen Rundfunk spricht er des Öfteren den Geistlichen Impuls. Früher arbeitete er auch mit dem inzwischen verstorbenen „Altvater des Sacro-Pop“ Peter Janssens zusammen. Markus Grohmann, Dekanatskirchenmusiker des Dekanats Esslingen und Kirchenmusikdirektor in Neuhausen schreibt seit mehreren Jahren praxisorientierte Kirchenmusik, die es versteht, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre miteinander zu verbinden. Stilelemente vom Spiritual über gregorianische Choralelemente bis zum festlichen vielstimmigen Chorklang in abwechselnd deutscher, lateinischer und teils auch englischer Sprache vereinen sich, unterstützt durch das Instrumental-Arrangement, zu einer knapp einstündigen frohen Messe – der „Missa Laeta“. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 1. November 2007 (Allerheiligen) |
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16.10.2007 NEUHAUSEN: Orgel- und Posaunenkonzert in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus Von Rainer Kellmayer Der heroische Klang der Blechblasinstrumente begeistert die Menschen seit jeher. Wenn zudem Mitglieder des weltberühmten Leipziger Gewandhausorchesters ins Horn stoßen, steht dem Erfolg eines Konzertes nichts mehr im Wege. So verwundert es nicht, dass sich beim Konzert des Posaunenquartetts Opus 4 die Neuhäuser Pfarrkirche St. Petrus und Paulus mit einem erwartungsfrohen Publikum füllte. Dieses hörte Bläsermusik auf höchstem Niveau, und da die Leipziger Posaunisten mit Michael Schönheit auch den Gewandhausorganisten mitgebracht hatten, war für klangliche Abwechslung gesorgt.Ob bei einer festlich-pompösen Turmmusik, prächtigen Renaissance-Klängen von Johann Schein oder der Zungenakrobatik einer Suite von Melchior Franck − stets beeindruckte das Ensemble durch homogenes Zusammenspiel, bestens austarierte Intonation und differenzierte Tonfärbung. Jörg Richter, Dirk Lehmann, Stephan Meiner und Stefan Schmicker nahmen die berühmte „Air“ aus Johann Sebastian Bachs dritter Orchestersuite recht zügig, trotzdem füllte betörender Klangschmelz der Kantilenen den Kirchenraum. Hier kam der gewaltige Nachhall des Filderdomes den ruhigen Melodielinien entgegen. Bei Bachs Fuge g-Moll zeigten sich jedoch die Tücken der Akustik: Die sehr bewegten kontrapunktischen Aktionen überlagerten sich und verschmolzen derart miteinander, dass ein Nachvollziehen einzelner Melodiestränge unmöglich wurde und das Ganze in einem Klangbrei endete. Wesentlich transparentere Töne hörte man dann von der Empore herab. Von der Orgel solide unterstützt widmeten sich die Leipziger Posaunisten einem „Canzonato“ von Johann Georg Braun und Gio Martino Cesares „La Bavaria“. Dynamisch spannungsvoll gestaffelte Miniaturen aus der Feder Anton Bruckners erinnerten an die herrlichen Blechbläsersätze der Sinfonien des Linzer Meisters. Ehe Opus 4 das Konzert mit einem „Quartuor de forme Liturgique“ von Jacques Charpentier klangprächtig beschloss, erlebten die Zuhörer einen weiteren Höhepunkt, das „Pezzo armonico“ des hochdekorierten, in Ostfildern wohnenden Komponisten Bernhard Krol. Dieser war beim Konzert selbst anwesend und hatte sicherlich seine Freude daran mitzuerleben, mit welcher Intensität und bläserischer Souveränität das Posaunenensemble sein vielschichtiges, von einer sehr eigenen, ausdrucksstarken Tonsprache geprägtes Werk umsetzte. Michael Schönheit ließ Franz Liszts „Variationen über Basso Continuo der Kantate Weinen, Klagen. . . und des Cruzifixus der h-Moll Messe von Bach“ im Glanz der Register der Walcker-Orgel voll erstrahlen. Auch in der letzten der sechs Orgelsonaten op. 65 von Felix Mendelssohn Bartholdy erwies sich Schönheit als Meister am Spieltisch. Die hier verarbeiteten Choralvariationen über „Vater unser im Himmelreich“ interpretierte er mit technischer Überlegenheit, feinem musikalischem Gespür und einer klug gewählten, farbenprächtigen Registrierung. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung ©Esslinger Zeitung 2007 - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Informationen sind nur für die persönliche und private Verwendung bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung der Esslinger Zeitung sind untersagt.
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9. September 2007. Neuhausener Walcker-Orgel und Spiegel Positiv fanden grosses öffentliches Interesse
Von der Apsis ging es danach ins Seitenschiff, wo Herr Grohmann Informationen zur Madonnenstatue gab. An dieser Stelle war das Ende des historischen Überblicks gekommen.
Den Abschluss der Führung bildete die klangliche Vorführung der Orgel. Unser Kirchenmusikdirektor begann mit der Präsentation der einzelnen Pfeifenfamilien. Im Anschluss daran führt er ein großes Crescendo vor, das mit leisen Registern begann bis er schließlich „alle Register zog“ und die Orgel in vollem Klang zu hören war. Das große Interesse der vielen Besucher war für uns Bestätigung dafür, dass der Entschluss beide Orgeln zu restaurieren der richtige war. Wir konnten somit einen Beitrag zur Erhaltung zweier bedeutender Denkmale unseres Landes leisten. Wir hoffen, dass sie auch in den nächsten 200 Jahren viele Menschen eine große Freude bereiten werden.
Unserem Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann gilt unser besonderer Dank für die gute Vorbereitung des Tages offenen Denkmals und für die verbindliche Art, wie er die Führungen gestaltete. Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 1. November 2007 (Allerheiligen |
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Tag des offenen Denkmals in Baden-Württemberg Pfarrkirche St. Peter und Paul Neuhausen geöffnet Neuhausen/Filder. Am Sonntag, 9. September findet in Baden-Württemberg wieder der Tag des offenen Denkmals statt. Initiiert von der Landesdenkmalstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz steht der Tag 2007 unter dem Motto „Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten“. In Neuhausen auf den Fildern wird die Pfarrkirche St. Peter und Paul (Baujahr 1850-1854) in der Klosterstraße, Ortsmitte von 14-18 Uhr für Besucher geöffnet sein. Zu besichtigen sind ferner auch die beiden historischen Orgeln von 1762 (Hieronymus Spiegel) und 1854 (Eberhard Friedrich Walcker). Um 14 und 16 Uhr finden jeweils zentrale Führungen durch Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann statt, die auch auf Relikte der Vorgängerkirchen aus Gotik und Romanik eingehen werden. Treffpunkt ist jeweils der Kirchplatz. Allgemeine Informationen zum Tag des offenen Denkmals auch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. Der Eintritt ist frei. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 8. August 2007 |
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Bizarre melodische Fragmente 03.07.2007 NEUHAUSEN: Bernhard Haas spielt Werke von Kurtág, Schumann und Buxtehude auf der Walcker-Orgel - Letztes Konzert vor der Sommerpause Von Rainer Kellmayer
Vergessene Werke Zu seiner Zeit war Carles-Valentin Alkan ein geschätzter Komponist, dessen Werke inzwischen jedoch überwiegend vergessen sind. Die ursprünglich für Pedalklavier geschriebenen „11 Grande Préludes op. 66“ sind in eigenwilliger romantischer Tonsprache gehalten, mit ausgedehnten Unisono-Passagen und einer freien rhapsodischen Struktur. Haas legte seine Interpretation in logischer Gestaltung an und entfaltete dabei die volle Klangpracht der Orgel. Zartere Töne voller kammermusikalischer Durchsichtigkeit waren eingangs zu hören. Im Altarraum am Orgelpositiv von Hieronymus Spiegel stehend spielte Bernhard Haas die Canzona d-Moll von Dietrich Buxtehude, dessen Todestag sich 2007 zum 300. Mal jährt. Während hier die fein ziselierte Führung der Stimmen beeindruckte, war die Fuge C-Dur von klaren Themeneinsätzen und kunstvoll verwobenen Melodiesträngen geprägt. Haas erwies sich als Meister der Orgel und setzte in Buxtehudes Präludium g-Moll die vollgriffigen Akkorde in Kontrast zum behende dahinperlenden Laufwerk. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Esslinger Zeitung vom August 2007 |
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Schon heute dürfen wir Sie auf die Konzerte im 2.Halbjahr 2007 aufmerksam machen. Der Karten-Vorverkauf beginnt nach den Sommerferien. Sonntag, 14. Oktober, 19 Uhr
Werke von Schein, Franck, Bach, Albinoni und Bruckner. Für alle Musikkenner hat der Name „Gewandhaus“ einen besonderen Klang für Musik erster Klasse. Felix Mendelssohn führte in seiner Funktion als Kapellmeister das Gewand-Orchester und den Chor 1835-1847 zur Weltgeltung. 1884 wurde der große Gewandhausbau des Stararchitekten Walter Gropius eingeweiht. Eingebaut wurde zeitlich eine große Orgel der Fa. E.F.Walcker aus Ludwigsburg, die große Bewunderung fand und die Kommentatoren der Leipziger Volkszeitung schwärmen ließ. Das zweite Orgelkonzert spielte kein geringerer als Anton Bruckner, Professor am Konservatorium Wien und gleichfalls begeistert vom Instrument Walckers. Nach der Zerstörung 1944 durch Luftangriffe wurde das heutige Gewandhaus 1981 nach intensiven Bemühungen durch Kapellmeister Kurt Masur durch die ranghöchsten Politiker der damaligen DDR feierlich wiedereröffnet. Sonntag, 25. November, 18 Uhr Uraufführung der „MISSA LAETA“ von Markus Grohmann. Mitwirkende sind Chor, Jugendsingkreis, Knabenschola und Kindersingkreis St. Peter und Paul. Begleitung mit Klavier, Bläser und Schlagwerk. Bereits seit einigen Wochen üben die Chorgruppen an dieser neuen Messe, deren Texte Hermann Schulze-Berndt aus Bad Bentheim (Niedersachsen) verfasste. Die Art der Messe stellt wahrscheinlich ein Novum dar: Die Textparaphrasen sind durchweg lateinisch und deutsch gehalten – parallel. Die Musik hierzu spiegelt die in unserer Gemeinde vorhandenen Stielelemente der jeweiligen Chorgruppen wieder. So finden sich gospelartige Elemente, rhythmisierte Melodien neben choralmäßigen Melodien wieder. Der klassische 4-stimmige Chorsatz verleiht der Komposition die Klangfülle, die unser großer Kircheraum verlangt. Mitwirkende als auch die Zuhörer dürfen auf dieses Konzert gespannt sein! Montag, 31. Dezember, 16 Uhr Festliches Silvesterkonzert mit dem Ludwigsburger Blechbläserquintett und Markus Grohmann, Orgel. Werke aus verschiedenen Stilepochen bis zum Spiritual. Dieses Jahr ist wieder das komplette Bläserensemble aus Ludwigsburg zu Gast mit Trompeten, Horn, Posaune und Tuba. Seit vielen Jahren genießen die Ludwigsburger ungebrochen einen hervorragenden Ruf als eines der besten Blechbläserensembles Deutschlands. Dies spiegelt sich auch im üppigen Terminkalender des Ensembles wieder. So freuen wir uns besonders, dass das Ensemble wieder unserer Einladung zum Silvesterkonzert nach Neuhausen gefolgt ist. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 26. Juli 2007 |
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Pfarrer Alfred Kirsch, Neuhausen auf den Fildern, den 14. Juli 2007
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