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Grußwort unseres Pfarrers Alfred Kirsch der katholischen Kirchengemeinde |
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Im 8. Jh. wurde die (bereits in der Antike verwandte) Orgel durch eine Schenkung aus Byzanz, wo die Orgel ins Kaiserzeremoniell übernommen worden war, im fränkischen Reich bekannt und im Westen langsam in liturgischen Gebrauch genommen. Dieses Tasteninstrument ist zu einem festen Bestandteil der Kirchenmusik geworden. Das II. Vatikanische Konzil hat der „musica sacra”, der Kirchenmusik, in der Liturgiekonstitution ein eigenes Kapitel gewidmet. Es bezeichnet die gottesdienstliche Musik als einen „notwendigen und integrierenden Bestandteil der feierlichen Liturgie”.So ist auch die Orgelmusik mehr als ein schmückender Lorbeerbaum, sie ist selbst Liturgie. Die Orgelmusik vermag die tätige Teilnahme (participatio actuosa) der Gläubigen zu steigern und jene seelische Verfasstheit zu fördern, die den Menschen aufnahmefähig macht für Gottes Wort und die sakramentale Gnade. Das II. Vatikanische Konzil fordert deshalb: „Die Pfeifenorgel soll in der lateinischen Kirche als traditionelles Musikinstrument in hohen Ehren gehalten werden; denn ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben”.Die Orgelmusik führt gleichsam die wortlose Musik des frühchristlichen Alleluja-Jubilus fort. Denn es gibt Wirklichkeiten, die nur mit Mitteln der Kunst erfahren und ausgedrückt werden können. Ich danke allen, die die Sanierung der Walcker-Orgel in St. Petrus und Paulus in Neuhausen unterstützen und so dazu beitragen, dass nach erfolgter Renovation der Orgel diese in vollem Maße unsere Gottesdienste bereichern kann. Alfred Kirsch Pfarrer |