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Konzertvorschau Iveta Apkalna spielt am 27. Juni 2010 in Neuhausen auf den Fildern Eine Biographie von Iveta Apkalna
Iveta Apkalna ist es gelungen, als Organistin zum Star zu werden - etwas, was sonst fast nur Dirigenten, Sängerinnen und Sänger und Klavier oder Geigenvirtuosen vorbehalten bleibt. Geschaft hat sie das mit ihrer geerdeten Lebensfreude, ihrer konzentrierten Ernsthaftigkeit, ihrer Akribie und ihrem frölichen Eigensinn, der die Sache meint und nichts von Eitelkeit hat, vor allem aber mit ihrer überragenden Beherrschung eines Instruments, das unter allen als Königin gilt. Iveta Apkalna wurde in Lettland (Rezekne) geboren und studierte Klavier und Orgel an der J. Vitols Musikakademie Riga. Nachdem sie 1999 beide Ausbildungen mit Auszeichnung abschloss, absolvierte sie an der London Guildhall School of Music and Drama ein weiteres Konzertexamen (Klavier). Von 2000 bis 2003 war Iveta Apkalna vom DAAD geförderte Solistenklassestudentin im Fach Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Iveta Apkalna erhielt bei diversen internationalen Wettbewerben Auszeichnungen: 2003 gewann sie den ersten Preis sowie 4 Zusatzpreise beim 3. Internationalen Mikael Tariverdiev Orgelwettbewerb in Kaliningrad, 2002 ging sie als Siegerin des europäischen Auswahlwettbewerbs „Royal Bank Calgary International Organ Competition“ in London hervor und wurde beim Finale in Calgary, Kanada, mit dem für Organisten maßgebenden Bachpreis bedacht. 2004 wurde ihr in Riga der Grand Latvian Music Award für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Musik verliehen. 2005 verschaffte sie dem Instrument Orgel erstmals bei der Vergabe des ECHO–Klassik–Preises Berücksichtigung: Iveta Apkalna wurde „Instrumentalistin des Jahres“, zusammen mit u.a. Anne–Sophie Mutter und Hélène Grimaud. Heute konzertiert Iveta Apkalna weltweit und verleiht der Orgel abseits der Kirchenmusik nie gekannten Glanz durch Auftritte in allen bedeutenden Konzerthäusern (Wien, Berlin, Köln, Hamburg, Leipzig, Budapest, Moscow, Luxemburg, San Francisco u.a.) bei führenden Festivals (Lockenhaus–Festival, Musikfest Bremen, Händelfestspiele Halle/Saale, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Schwetzinger Festspiele) und mit führenden Orchestern (Berliner Philharmoniker, Hamburger Philharmoniker, Duisburger Philharmoniker, Bremer Philharmoniker, Staatsphilharmonie Rheinland – Pfalz, Kremerata Baltica, Latvian National Symphony Orchestra) unter der Leitung so bedeutender Dirigentenpersönlichkeiten wie Claudio Abbado, Simone Young, Jonathan Darlington, Christopher Hogwood, Roman Kofman, Andris Nelsons u.a. Bei unserem Konzert in Neuhausen wird sie Werke von Schumann, Mendelssohn, Glass und Einfelde zu Gehör bringen. Eintrittskarten zu 10,- Euro (8,- Euro ermäßigt) können Sie an den Vorverkaufsstellen: · Bücher & Co., Esslingerstraße 1 in Neuhausen · Schreibwaren Knoblauch, Dahlienweg 7 in Neuhausen, sowie · Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen · Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen · oder der Abendkasse erwerben. Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen! Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 27. März 2010 |
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Wunderschöne Klangpaletten auf der Walcker-Orgel Der Kölner Domorganist Prof. Winfried Bönig eröffnete am 21. März die Konzertreihe „Neuhauser Orgelkonzerte 2010“ Just am 325. Geburtstag des großen Leipziger Thomaskantors Johann Sebastian Bach (1685-1750) eröffnete der Kölner Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig in einem abwechslungsreichen Orgelkonzert die Neuhauser Orgelkonzertreihe, die nun nach der Wiedereinweihung der E.F.Walcker-Orgel von 1854 im Jahre 2005 bereits ins 5. Jahr geht.
Auf der großen Walcker-Orgel folgten Bachs C-Dur-Praeludium und Fuge (9/8tel) und die Choralbearbeitung „Allein Gott in der Höh´sei Ehr“. Alle Bachwerke wurden von Bönig nicht protzig, sondern der Polyphonie und den knapp 5 Sekunden Nachhall der großen Neuhausener Pfarrkirche angemessen dezent und klar registriert und konsequent durchartikuliert. Hier wurde deutlich, dass auch die Orgelbauer in der Zeit Eberhard Friedrich Walckers rund 100 Jahre nach dem Tod Bachs klanglich nach wie vor in den Grundlagen jener Epoche verwurzelt waren. Aber genauso wurde hörbar, dass Prof. Bönig als Kölner Domorganist mit der Problematik halliger Kirchen mehr als vertraut ist. In der Fantasie d-moll von W.A.Mozart – wie von Geisterhand vom Interpreten ohne Assistent durchweg selbst registriert – kam dann der volle Walcker-Klang in Mozarts typischer dramatischer Harmonik zur Geltung und man konnte fast den Eindruck bekommen, die Orgel sei mit einem Schwellwerk ausgestattet, so raffiniert setzte Bönig die vielseitigen Möglichkeiten des 32-registrigen Instruments in Szene. Nach weiteren Werken von Karg-Elert, Widor und dem filigranen und äußerst virtuosen Andante KV 616 von Mozart endete das Konzert in der festlichen Fanfare D-Dur des spätromantischen Belgiers Nicolas Jaques Lemmens. Langanhaltender Beifall wurde dem Kölner Domorganisten zuteil. Als Zugabe spielte er die ruhige Ciacona f-moll von Johann Pachelbel – so dass der Abend angemessen der Liturgie der Fastenzeit mit leisen Tönen endete. Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann Neuhausen auf den Fildern, den 30. April 2010 |
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Einige interessante Detailaufnahmen der Orgel vor der Restauration In den folgenden 3 Mappen sind weitere Bilder unserer Orgel zu sehen: in Orgel allgemein / Photos Générales, der Pfeifen und Register / la Tuyauterie sowie der Traktur (Mechanik) / la Traction (bitte um Geduld, da das Laden der vielen Bilder etwas dauern kann) |
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Umgeben von Feldern und Wäldern liegt Neuhausen a.d.F. auf der Filderhochebene. Die über 11.400 Einwohner zählende Gemeinde gehört zum Landkreis Esslingen und zur Region Stuttgart. Historische Gebäude und die größte Dorfkirche Europas stehen in der Ortsmitte. Rad- und Wanderwege mit Grillstellen, ein historischer Ortsrundgang sowie ein archäologischer Rundweg bieten sich für Entdeckungstouren in der näheren Umgebung an. Zahlreiche Gaststätten verwöhnen Sinne und Gaumen. In der Ortsmitte lädt ein familiäres Freibad in den Sommermonaten zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Bei den Egelsee- Sporthallen und der Egelsee-Festhalle steht auch das Jugendhaus als zentrale Anlaufstelle für Jugendliche, in unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich eine Skateranlage und zwei Beach – Volleyballfelder. Fußballfreunde und Leichtathleten finden im Stadion hervorragende Trainingsbedingungen: Ein neues Kunstrasen-Kleinspielfeld sowie ein neues Rasen-Hauptspielfeld stehen zur Verfügung. Das bisherige Hauptspielfeld wird derzeit saniert. Ein ausgesprochen vielseitiges Vereins leben prägt das Gemeindeleben in Neuhausen a.d.F., die Arbeitsgemeinschaft Neuhausener Vereine e.V. koordiniert die vielen Veranstaltungen. Ob Kunst, Musik oder Sport kreativ selbst gestalten oder bei verschiedensten hochkarätig besetzten Veranstaltungen genießen – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Hier gelangen Sie zur Homepage der Gemeinde Neuhausen auf den Fildern E-Mail: |
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